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Rohstoffpolitik. Positionspapier.

6. Oktober 2026

Pünktlich zum 3. Rohstoffgipfel, der heute in Berlin stattfindet, veröffentlicht der AK Rohstoffe sein neues Papier „Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit“. Es richtet sich an Bundesregierung und EU. Unser Landesverband BEI hat es mitunterzeichnet, wir unterstützen es ebenfalls.

Immer mehr Rohstoffe abzubauen, löst die Heraus
forderungen der Zukunft nicht. Im Gegenteil: Es ver
schärft Ressourcenverschwendung, globale Ungerech
tigkeiten sowie Umwelt und Menschenrechtskonflikte,
ohne die Abhängigkeiten von anderen Ländern zu ver
ringern.

Mit dem Gesetz zu kritischen Rohstoffen (Critical
Raw Materials Act, CRMA) setzt die EU jedoch weiterhin
vor allem auf mehr Rohstoffabbau. Gleichzeitig geraten
wichtige Schutzstandards unter Druck, etwa durch die
Abschwächung der EULieferketten richtlinie (Corporate
Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) und von
Umweltprüfungen sowie beschleunigte Genehmigungs
verfahren.

Die Bundesregierung setzt diese Vorgaben um und stellt mit Rohstofffonds und Außenwirtschaftsförderung selbst die Weichen. Das verringert keine Abhängigkeiten. Es verschärft Konflikte dort, wo Rohstoffe gefördert werden, und übergeht die Rechte der Menschen, die dort leben.


Für eine Rohstoffwende braucht es nun: weniger Primär
rohstoffverbrauch, eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft
sowie starke Umwelt und Menschenrechtsstandards.
Nur so gelingt eine Rohstoffpolitik, die Versorgungs
sicherheit, Umwelt und Menschenrechtsschutz sowie
globale Gerechtigkeit verbindet.

1. Lieferkettengesetze stärken statt aufweichen. Betroffene weltweit nutzen sie bereits, um ihre Rechte einzufordern. Dafür braucht es Haftung und eine unabhängige Behörde.

2. Wasser und Ökosysteme schützen, überall dort, wo abgebaut wird.
Auch in Deutschland sind nur rund 9 Prozent der Gewässer in gutem Zustand.

3. Wer betroffen ist, entscheidet mit.
Mehr als die Hälfte der Vorkommen für Zukunftstechnologien liegt in oder nahe indigener Territorien. Das Recht auf freie, vorherige und informierte Zustimmung (FPIC) muss verbindlich gelten.


4. Weniger verbrauchen statt mehr abbauen. Kreislaufwirtschaft stärken, ohne zirkuläre Wertschöpfung im Globalen Süden zu verdrängen.


5. Kein öffentliches Geld für Projekte, die Umwelt und Menschenrechte gefährden.

fair am meer. Sitzbank.

fairer handel fair trade sitzbank
ditschmarschen
eine welt im blick

7. Juli 2026

Im Meldorfer Klimapark und im Speicherkoog beim Deichhaus stehen die ersten „fair am meer.“ – Sitzbänke Ditmarschens. Mit ihnen laden wir ein, sich für mehr globale (Handels- und Klima-) Gerechtigkeit einzusetzen.

Bei diesen Sitzbänken handelt es sich um vorhandene Bänke, die mit einer Infotafel zu einem neuen Lernort wurden. Entwickelt, gestaltet und hergestellt wurden die Infotafeln in unseren letzten Projekt, mit dem wir den Fairen Handel an der Westküste sicht- und erlebbarer gemacht haben.

Mit den Sitzbänken können wir so die Idee und Inhalte des Projektes auch über dessen Ende hinaus wirken lassen. Die Idee ist dabei, vorhandene Sitzbänke an möglicht zentralen bzw. viel frequentierten Plätze mit der Infotafel auszustatten.

In Meldorf laden nun die ersten beiden Fair am meer. Sitzbänke Ditmarschens zum Verweilen ein: im zentrumsnahen Klimapark sowie am Badestrand Nordermeldorf im Speicherkoog. Auf unserer Sitzbank am Deich kann nun nicht nur der Blick übers Meer genossen werden, sie ermöglicht auch den (eigenen) Horizont zu erweitern.

Die Methode Casual Learning eignet sich hervorrgend, um besonders im ländlichen Raum entwicklungspolitische Anliegen möglicht niedrigschwellig in leicht verständlichen, oft spielerischen Botschaften in ungewohnten Formaten präsentiert zugänglich zu machen. Der englische Begriff „Casual“ bedeutet so viel wie locker, informell oder zwanglos.

Casual Learning bringt Bildung in den Alltag und damit an Orte, an denen sich Menschen sowieso aufhalten oder Zeit mitbringen. und .- ist also quasi „Lernen im Vorbeigehen“. So werden zum Beispiel Alltagsgegenstände zu Informationsträgern. Wie eine Sitzbank eben. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernbegriffs geht Casual Learning davon aus, dass die Möglichkeit zum Lernen überall besteht. Bildung wird also anders – eben casual – gedacht!

Mit den Sitzbänken möchten für Fragen der globalen Gerechtigkeit sensibilisieren. Und gleichzeitig den Leser*innen möglichkeiten aufzeigen, was sie ganz konkret in ihrem Alltag machen können, zu mehr Handels- und Klimagerechtigkeit beitragen zu können.

EU-Schutzstandards. Appell.

6. Juli 2026

Auf europäischer Ebene werden derzeit mit dem Argument der Wettbewerbsfähigkeit in großem Ausmaß bestehende Standards geschwächt oder zurückgenommen. Die Bundesregierung zählt zu den treibenden Kräften eines umfassenden Abbaus von EU-Regeln.

In den vergangenen Monaten drängte sie, Regeln zu prüfen und zu streichen. Ein Grundsatzpapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus dem Frühjahr verdeutlicht diese Entwicklung: Es fordert unter anderem ein Moratorium für neue EU-Regulierungsvorhaben und schlägt zu diesem Zweck sogar ein Gremium mit Veto-Recht vor. Auch die AfD plädiert für eine weitreichende Deregulierung europäischer Schutzstandards.

Zahlreiche Organisationen, Unternehmen, Verbände, Institute und
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens warnen daher in einer gemeinsamen Erklärung vor dem schleichenden Abbau von Schutzrechten in Europa. Das Statement „Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen“ ruft politische Entscheidungsträger*innen in Berlin und Brüssel dazu auf, im Rahmen der derzeit laufenden EU-Omnibus-Verfahren den Schutz von Verbrauchern, Umwelt und Menschenrechten nicht aus den Augen zu verlieren.

Zu den Erst-Unterzeichnenden gehören u.a. der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Deutsche Naturschutzring, Brot für die Welt, Fairtrade Deutschland, VAUDE Sport und Lobbycontrol.

Wir haben uns diesem Appell angeschlossen und ihn ebenfalls unterschrieben.

Nicht erst die Diskussionen nach der Verabschiedung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, kurz Lieferkettengesetz, in Deutschland und auf EU-Ebene zeigen: multinationale Konzerne und mächtige Unternehmensverbänden diskredietieren (EU-) Schutzstandards als Überregulierung und unnötige Bürokratie. Begriffe wie „Vereinfachung“, „Wettbewerbsfähigkeit“ oder „Bürokratieabbau“ werden dabei als Deckmantel für Eingriffe in bestehende Schutzstandards genutzt werden.

Mit dem Argument der Wettbewerbsfähigkeit wollen sie etwa die Folgekosten für ihr schädliches Verhalten auf die Allgemeinheit abwälzen. „Die Kosten tragen am Ende wir alleˮ, erläutert Katharina Nocun, Vorständin von LobbyControl.

Der laute Ruf nach weniger Bürokratie vereinfacht nicht nur die öffentliche Debatte oft, er lenkt auch bewusst und lenkt zu kurz. Studien zeigen, dass Unternehmen weniger die Regulierung selbst als vielmehr Rechtsunsicherheit, häufige Änderungen und unklare Rahmenbedingungen als Belastung empfinden.

Als entwicklungspolitische Organisation sind wir davon überezeigt, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und existenzsichernde Einkommen nur Realität werden, wenn es verbindliche Schutzstandards gibt. Oder, wie es Claudia Brück, Vorständin von Fairtrade Deutschland e.V., erläutert: „Umwelt- und Menschenrechtsregeln dürfen dem Bürokratieabbau nicht zum Opfer fallen.“

Die Abschaffung von Kontrollmechanismen verschlechtert die Lebensbedingungen von Menschen in der EU und weltweit. Exemplarisch dafür stehen die Umweltvorgaben der EU.
„Europas Umweltgesetze haben Millionen Menschen besser vor Schadstoffen geschützt sowie unsere Luft und unsere Gewässer sauberer gemacht. Sie gehören zu den größten politischen Erfolgsgeschichten der EU. Umso alarmierender ist es, das
diese bewährten Schutzregeln nun schleichend abgebaut werden sollenˮ, sagt Florian Schöne, Geschäftsführer beim Deutschen Naturschutzring.

Wer Umwelt- und Gesundheitsschutz als überflüssige Bürokratie betrachtet, verkennt ihren eigentlichen Zweck: Menschen, Tiere und Umwelt zu schützen. Kurzfristige Erleichterungen für wenige Unternehmen dürfen nicht zulasten der natürlichen Lebensgrundlagen jetziger und kommender Generationen erfolgen.

Es ist irreführend und gefährlich, zentrale europäische Regulierungen nur als Wettbewerbshemmnis darzustellen. „Das europäische Lieferkettengesetz wird oft als Belastung für Unternehmen dargestellt. Meine Erfahrung ist eine andere: Es sorgt dafür, dass Unternehmen, die Verantwortung übernehmen, nicht benachteiligt werden. Wer diese Regeln abbaut, vereinfacht nicht, sondern schafft Vorteile für diejenigen, die die Kosten auf Beschäftigte, Umwelt oder die Gesellschaft abwälzenˮ, erklärt Antje von Dewitz, CEO der VAUDE Sport GmbH & Co. KG.

Mit dem Appell fordern wir die Bundesregierung sowie die
europäischen Institutionen auf, Schutzstandards nicht als Hindernis, sondern als Grundlage für eine demokratische, nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu begreifen.

Wir brauchen ein transparentes, evidenzbasierte – auf fundierten Beweisen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes -Gesetzgebungsverfahren mit einer wirksamen Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der derzeit laufenden EUOmnibus-Verfahren.

Klare, rechtssichere Regeln schaffen Vertrauen, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen. Ihr pauschaler Abbau würde dagegen demokratische Kontrolle schwächen und gesellschaftliche Risiken erhöhen.

Anmerkung: Dieser Beitrag beruht auf der Presse-Erklärung vom 2. Juli 2026, die anlässlich der Veröffentlichung des Appells herausgegeben wurde.

Lieferkettengesetz

Lieferkettengesetz
Kahlschlag

Reformpaket 2026.

Kahlschlag für Menschenrechte durch Bundesregierung droht

3. Juli 2026

In Brüssel wurde Ende letzten Jahres die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), kurz: EU-Lieferkettgesetz, beschlossen. In Deutschland gibt es mit dem sogenannten Lieferkettengesetz bereits ähnliche Regeln, die Unternehmen dazu verpflichten, ihre Lieferketten nach Umwelt- oder Menschenrechtsrisiken zu überprüfen, ein Beschwerdesystem einzurichten und auf Verstöße zu reagieren.

Doch im Zuge des von der Bundesregierung vorgesehenen Reformpaketes ging es nicht nur um Gesundheit, Steuern und Arbeitsmarkt – auch das Liefekettengesetz soll nun noch einmal massiv geschwächt werden. Wenn es nach den Parteispitzen von CUD/CSU und SPD geht, soll dieses Gesetz quasi fast seine gesamte Wirkkraft verlieren und Menschenrechte und Umwelt bleiben mal wieder auf der Strecke.

Denn gestern, wie gestern beschlossen wurde, soll der Anwendungsbereich für das deutsche Lieferkettengesetz, so eingeschränkt werden, dass nur noch cirka 150 Unternehmen betroffen wären – und damit 95% der bisher erfassten Unternehmen aus dieser so wichtigen Sorgfaltspflicht entlassen wären.

Die Initiative Lieferkettengesetz, in der wir uns engagieren, hat zu diesem Vorschlag gestern eine Presse-Erklärung veröffentlicht.

Bildnachweis

eppicphotography

Faires Frühstück 2026

Faires Frühstück
Heide 2026 
Fair Trade
Fairer Handel

Fair gefrühstückt – viel geschnackt!

10. Juni 2026

Am letzen Samstag im Mai haben wir wieder zu einem Fairen Frühstück auf das Außengelände der St. Jürgen-Kirche nach Heide eingeladen. Erfreulicherweise konnten wir wieder über 50 Gäste begrüßen und uns mit ihnen angeregt über mehr Fairness in der globalen Landwirtschaft austauschen.

Mit dem Fairen Frühstück ist es uns erstmals gelungen, in den ndr1 Nachrichten aufzutauchen! Sowohl online als auch im Radio – dort sogar mit eingespieltem O-Ton. Und auch die Dithmarschener Landeszeitung berichtete im Vorfeld von unserem Event.

ndr-Nachrichten, online.
DLZ vom 29. Mai 2026

Während des Frühstücks gab es dann noch ein intensives Pressegespräch, das zu einen ausführlichen Nachbericht in der Dithmarscher Landeszeitung führte.


Diese durchaus als erfolgreich zu bezeichnende Öffentlichkeitsarbeit freut uns natürlich sehr, konnten wir doch so innerhalb von wenigen Tagen mehrmals Fairen Handel prominent platzieren und ein breites Publikum für unser Anliegen sensibilisieren.

EWiB aktiv.

Ein „Tag der Nachhaltigkeit“ in und für Dithmarschen

12. Juni 2026

Ort: Außengelände der KBA, Bargenstedt.
Uhrzeit: 12 – 17 Uhr

Der „Markt der Nachhaltigkeit“ will auf regionaler Ebene Impulse für die Umsetzung der Ziele für eine globale, nachhaltige Entwicklung geben und hat Vereine und Unternehmen eingeladen, diesen Tag gemeinsam zu gestalten. Schwerpunktthema ist diesmal „Kreislaufwirtschaft am Beispiel Kleidung“.

Wir nehmen dieses Jahr das erste Mal teil und werden mit unserem Weltspiel die Gäste mit auf die Reise einer Jeans mitnehmen. Und damit für ein „Weniger und fair ist mehr“ sensibiliesieren.

Mehr zum „Tag der Nachhaltigkeit“ findest du hier.

Themenraum Mai 2026

Themenraum

Eine Welt im Blick in der Stadtbücherei Heide

29. Mai 2026

Wieder einmal nutzen wir gerne die schöne Gelegenheit, uns und unsere Arbeit in der Stadtbücherei Heide präsentieren zu können. Anläßlich des bevorstehenden Fairen Frühstücks ist diesmal unser Schwerpunkt „Fair Trade & Ernährung“.

Auf dem integrierten Bildschirm laufen in tonloser Dauerschleife zwei Videos, die erklären, was Fairen Handel ist und woran fair gehandelte Produkte erkennbar sind.

Die Stadtbücherei Heide ergänzt unseren Themenrum mit passenden, ausleihbaren Büchern aus ihrem Bestand.

Und für alle Fußball-Inetressierten gibt es – passend zur bald startenden WM der Männer – noch einen Podcast zum Thema „Faire Fußbälle“ zu hören.

Du kannst Dir unseren Themenraum noch bis zum 15. März 2026 in der entspannten Atmosphäre der Stadtbücherei anschauen.

Landwirtschaft braucht Fairness

Landwirtschaft
Fairness
Fair Trade
Fairer Handel

Faire Preise für eine Landwirtschaft mit Zukunft

24. März 2026.

Viele Landwirtinnen und Landwirte können von ihrer Arbeit kaum leben – ob Milch-, Getreide- und Obstbäuerinnen in Deutschland und Europa oder Kakao- und Kaffeeproduzentinnen in Ghana oder Mexiko. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards sowie an eine nachhaltige Produktion. Ohne faire Bezahlung können viele Produzentinnen diese Herausforderungen kaum bewältigen. Dafür braucht es Handelsbedingungen ein, die Landwirtinnen ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen.

Zahlreiche Akteure des Fairen Handels fordern deshalb gemeinsam mit Umwelt- und Entwicklungsorganisationen faire, kostendeckende Preise entlang der Lieferketten. Eine Möglichkeit dazu bietet die in diesem Jahr anstehende Reform der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (die sogenannte UTP-Richtlinie). Sie verbietet die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken in den Agrar- und Lebensmittellieferketten und ist ein wichtiges Instrument für Lieferanten, um sich gegen Marktmissbrauch ihrer Käufer zu wehren.

Laut einer Recherche vom Forum Fairer Handel und Oxfam enthält die Richtlinie aber entscheidende Lücken: „Lieferanten sind trotz bestehender Verbote weiterhin mit unlauteren Vertragskonditionen, Drohungen und massivem Preisdruck konfrontiert. Die gravierendste Lücke ist, dass Einkaufspreise unterhalb der nachhaltigen Produktionskosten nicht verboten sind. So haben Lieferanten keine rechtliche Handhabe gegen unlautere Forderungen in Preisverhandlungen.“

Appell an die Bundesregierung

Mit dem Appell wird Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer aufgefordert, sich klar für faire, kostendeckende Preise entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen. Landwirtschaftliche Produkte dürfen nicht unterhalb der Produktionskosten eingekauft werden. Deshalb muss die Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung in der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken ausdrücklich als unfaire Handelspraktik verboten werden.

Was kannst du noch tun?

Verbreite den Appell
Den Appell findest du hier. Leitet den Link gerne über deine Kanäle weiter.

Sammel Unterschriften vor Ort – bei Aktionen oder etwa im Weltladen
Für Aktionen vor Ort gibt es eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken. Ausgefüllte Listen bitte anschließend als Foto oder PDF bei OpenPetition eigenständig hochladen.

Nutze den Weltladen-Tag / Global Fair Trade Day
Beim Global Fair Trade Day am 9. Mai 2026 dreht sich alles um Frucht-Lieferketten. Damit knüpft dieser weltweite Aktionstag für Fairen Handel inhaltlich gut an den Appell an. Nutze die Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für faire Handelsbedingungen zu setzen.

„Landwirtschaft braucht Fairness“ ist ein gemeinsamer Appell von:

  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL)
  • Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
  • Christliche Initiative Romero e.V. (CIR)
  • Deutsche Umwelthilfe e.V.
  • Fairtrade Deutschland e.V.
  • FEMNET e.V.
  • Forum Fairer Handel e.V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
  • INKOTA-netzwerk e.V.
  • Katholische Landvolkbewegung Deutschland
  • Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
  • ND-KMF e.V. (ND-Netz)
  • Oxfam Deutschland e.V.
  • Weltladen-Dachverband e.V.

Bildnachweis

Karsten Paulig/pixabay

Faires Merch. Modellkommunen.

NACHHALTIGER TOURISMUS. FAIRES MERCH.

Gemeinsam faire Merchandise-Ideen entwickeln

17. März 2026

We proudly present: Unsere Modellkommunen, mit denen wir jetzt in die Umsetzungsphase starten. Im Rahmen unseres Projektes zur nachhaltigen Beschaffung fair gehandelter Merchandise-Produkte im Stadt- und Tourismusmarketing arbeiten wir in den kommenden Monaten eng zusammen mit:

🏡 der Hansestadt Lübeck

🏡 der Wikingerstadt Schleswig

🏡 Wesselburen im Tandem mit der Nordsee-Insel Pellworm

Mit diesen Kommunen entwickeln wir neue Ansätze und Ideen für nachhaltiges Merchandise. Wir wollen erste gemeinsame Schritte gehen und zeigen, wie faire und verantwortungsvolle Beschaffung konkret umgesetzt werden kann, sowohl in den Shops der Touristinformationen als auch für Präsentkörbe der Bürgermeister*innen. Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • Produkte aus dem Fairen Handel
  • Nachhaltige Markenentwicklung für Destinationen
  • und Storytelling

Dabei bringt jede Kommune eigene Perspektiven sowie regionale Besonderheiten ein. Alle verbindet dabei der Anspruch, Nachhaltigkeit und ein attraktives Angebot für Besucher*innen zusammenzubringen. In einem kreativen Entwicklungsprozess entstehen durch praxisnahe Zusammenarbeit und Design-Thinking-Workshops faire Merchandise-Ideen.

Das Projekteam begleitet Umsetzungsprozesse und berät zu Erkennungszeichen, Produktideen, Bezugsquellen und Ausschreibungsmöglichkeiten. Expertise und Erfahrungen stellt es auch gerne Nicht-Modellkommunen zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr über das Engagement der Kommunen und darauf, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen!

Ihre Ansprechpartnerinnen: Antje Edler und Eva Pisall

Mehr Information zum Projekt findest Du hier bei uns und auf der Website von unserem Landesverband.

Nachhaltige Beschaffung.

Neue Downloads

Nachhaltig beschaffen. Aber wie?

04. März 2026

Beim Online-Vernetzungstreffen am 13. Februar 2026 zur Nachhaltigen Beschaffung in Schleswig-Holstein ging es u.a. auch um die Möglichkeiten beim Stadtmarketing und Catering.

Die Inputs dazu haben wir online gestellt.