Frisch aus dem Druck: “nordisch. nachhaltig. fair.” – die neue Handreichung zu unserem Merch- Projekt!
Um Interessierten und Engagierten einen praxisnahen Einstieg in das Thema Faires im Stadt- und Tourismusmarketing zu erleichtern, haben wir eine neue Handreichung erstellt. Du kannst sie dir herunterladen oder als Printmedium bei uns kostenlos bestellen.
Die 28seitige Handreichung vermittelt fundierte Einblicke in unterschiedliche Produktkategorien und stellt Dir verlässliche Gütesiegel vor, die Orientierung bei der Auswahl fair gehandelter Produkte bieten.
Im Fokus stehen insbesondere die Produktkategorien Textilien, Lebensmittel und Spielzeug. Ergänzt werden die Inhalte durch Interviews mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen, die den Aufbau einer Marke mit Einbindung des Fairen Handels aus Marketingperspektive, die Arbeit des Stadtmarketings Niebüll sowie Einblicke in die Produktion fair gehandelter Produkte aus Naturkautschuk vorstellen.
Anhand konkreter Beispiele, kompakter Hintergrundinformationen und hilfreicher Tipps richtet sich die Handreichung an alle, die Merchandising kreativ und verantwortungsvoll einsetzen möchten.
Entdecke neue Impulse für Deine Arbeit, lass Dich inspirieren.
Gerne kannst Du die Broschüre in Deinem Netzwerk teilen!
Same procedure as every year? Nein. Diesmal nicht. Denn erstmals haben wir gemeinsam mit zwei Fairtrade-Towns zu dem alljährlichen Vernetzungtreffen der Fairtrade-Towns Schleswig-Holstein eingeladen. Anlässlich des zehjährigen Jubiläums als Fairtrade-Town haben so die Kreistadt Bad Oldesloe mit der Ostsee-Gemeinde Stockledorf mit uns das Treffen organisiert und ausgerichtet.
Um es gleich vornweg zu nehmen: eine durchaus gelunge Mischung, die für einen erfolgreichen Tag des Austauschs, der Inspiration und der Motivation sorgte! Wenngleich insgesamt weniger engagierte Vertreterinnen und Vertreter im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) zusammen kamen, waren doch immerhin 17 der 33 anerkannten Fairtrade-Kommunen anwesend. Eine Qute, die sich sehen alssen kann und einmal mehr verdeutlich, wie wichtig der Austausch untereinander ist. Gerade in der derzeitige politischen Großwetterlage, die ja mehr Gegen-als Rückenwind für unsere Anliegen mit sich bringt.
Fairtrade-Towns machen Fairen Handel sichtbar
Das Vernetzungstreffen stand daher auch unter dem Motto „austauschen. inspirieren. motivieren.“ Dies griff dann die Keynote-Sprecherin des Tages, Gifty Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des Weltladen Dachverbands auch auf. Überschrieben mit „Aufgeben ist keine Option!” beleuchtete sie die hohe Relevanz des entwicklungspolitischen Engagements in global turbulenten Zeiten und rief dazu auf, die Sichtbarkeit der fairen Arbeit zu erhöhen und entschlossen fortzusetzen. Sei es als Weltladen oder eben als Fairtrade-Town.
Im Anschluss ging es erneut um den gegenseitigen Austausch. Auf dem MARKT DER MÖGLICHKEITEN stellten die teilnehmenden Kommunen ihre besten Aktionen und Initiativen aus ihren Städten und Gemeinden vor, lieferten Material und ließen sich von den Erfolgen der anderen inspirieren.
Bevor am Nachmittag in drei parallelen Workshops wichtige Aspekte der Fairtrade-Arbeit in Theorie und Praxis mit Expertinnen und Experten aus dem Fairen Handel vertieft wurden, boten die Turnerinnen der „Ostsee-Akrobaten” des ATSV-Stockelsdorf mit ihrem beeindruckenden Programm „Colours of Universe“ ein ganz besonderen “Geburtstagsgruß”.
Nach den intensiv-informativen Workshops ging es mit einem Projekt-Speed-Dating in die letzte Runde. Hier präsentierten wir zusammen mit den Bündnis Eine Welt und den gastgebenden Fairtrade-Towns nachahmenswerte Initiativen bzw. luden zum Mitmachen ein.
Mit dem erfolgreichen Vernetzungstreffen haben wir die Fairtrade-Town-Bewegung in Schleswig-Holstein nicht nur wieder einmal zusammengebracht, sondern hoffentlich mit neuen Impulse und Anregungen motiviert weiterzumachen. Wohin dieses Engagement im positiven Sinne führen kann, haben ja die anwesenden Fairtrade-Towns (bzw. Insel) Lübeck und Fehmarn gezeigt – wurden sie doch jüngst in ihren jeweiligen Kategorien als “Faire Haupstadt 2025” ausgezeichnet!
Eine Dokumentation wird demnächst online gestellt.
Zusammen mit der Fachhochschule Westküste, dem Kompetenzentrum für Nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie unserem Projektpartner Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI e.V.) hatten wir am 8. Oktober zu einem Fachtag in die FH eingeladen. Mit fast 80 Gästen aus dem Stadt- und Tourismusmarketing, davon 30 online, war er ein toller Erfolg!
Los ging es vormittags mit spannenden Vorträge zu nachhaltigem Tourismus, global justice und nachhaltiger Markenführung, dazu gab es inspirierende Praxisbeispiele aus Niebüll und Norderstedt. In den Workshops wurden Herausforderungen einer nachhaltigen Beschaffung diskutiert und am Beispiel verschiedener Produktgruppen Möglichkeiten für fair gehandelte Alternativen aufgezeigt.
Faires und nachhaltiges Merchandising im Stadt- und Tourismusmarketing
Auf dem Markt der Möglichkeiten konnten die Teilnehmer*innen faire Produkte entdecken, netzwerken und sich austauschen. FairHandler aus ganz Deutschland, darunter auch Sonnenglas und Matarenda aus Dithmarschen, präsentierten die große Vielfalt fair gehandelten Merche.
Faires Merche aus Filz
Faires Merche aus Speckstein
Faires Merche aus Recycling-Blech
Dokumentation
Du möchtest noch einmal gerne das Gehörte nachlesen? Oder Dich von Anregungen für das eigene faire und nachhaltige Stadt- und Tourismusmarketing inspirieren lassen? Dann lade Dir gerne einfach die passende Datei herunter. Wir haben sie auf der Projektseite vom Bündnis Eine Welt online gestellt.
Handel im Wandel – das ist ein wilder Ritt durch die Geschichte des Handels auf Eiderstedt seit dem 16. Jahrhundert. Königreiche kamen und gingen, Städte wurden groß und verloren wieder an Bedeutung, Handelswege änderten sich und beeinflussten damit Transportrouten und Waren. Neue Waren wurden importiert, große Mengen Rinder und Käse exportiert. Wie immer verdienten wenige viel Geld und viele mussten schwer arbeiten.
Das Museum “Haus Peters” in Tetenbüll auf Eiderstedt hat zu diesem Thema eine spannende kulturhistorische Ausstellung erarbeitet. Entstanden ist eine Entdeckungsreise der besonderen Art durch die Handelsgeschichte der nordfriesischen Halbinsel.
Beleuchtet werden Aspekte wie Handelswege auf Eiderstedt und in alle Welt, der florierende (Käse- und Rinder-) Handel mit England sowie die Geschichte von Lüsterkeramik als das Top-Mitbrinsgel der Seeleute im 18. Jahrhundert.
Die Ausstellung blickt auch auf die Schattenseite des Handels. Denn die Handelsgeschichte Eiderstedt ist wie so viele eine Geschichte von Kolonialsmus und Globalisierung. Das Haus Peters scheut diese Auseinandersetzung nicht und schafft mit entprechenden Tafeln Raum für Diskussion.
Wandel durch Handel – ein Motto des Fairen Handels – wird ebenfalls aufgegriffen. Das Haus Peters hat uns deshalb eingeladen den Weg vom kolonialen Warenhandel bis zum Fairen Handel nachzuzeichnen. Und so widmen sich zwei Tafeln diesem Thema anhand von Kakao, Kaffee und Gewürzen.
AUSTELLUNGSERÖFFNUNG
Die Ausstellungs wird am Samstag, den 18. 10. 2025, mit Kaffee und Kuchen um 15 Uhr eröffnet und ist dann bis März 2026 zu sehen.
RAHMENPROGRAMM
Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Unter anderem mit einer Vortragreihe zu den Themen der Ausstellung. Wir freuen uns sehr auch da dabei sein zu dürfen. Und sogar den Auftakt zu machen!
Am 23. November 2025 wird es zur Nachmittagszeit um den Handel mit Gewürzen gehen und wie der Faire Handel der immer noch allgegenwärtigen Kinderarbeit, dem Einsatz von Pestiziden sowie den oftmals schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlungen im Gewürzanbau entgegentritt und für mehr Fairness für die zumeist kleinbäuerlichen Familien sorgt.
SPETEMBER. OKTOBER. NOVEMBER – 3 Monate – 3 Fachtage für Austausch & Inspirationen!
Im Herbst bieten wir in bewährter Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern wieder zu unseren Arbeitsschwerpunkten drei verschiedene Formate zum Austauschen und Inspirierenlassen an.
Am Dienstag, den 19. August, war es soweit: unser Verein wurde als neuer Partner in das Nationalpark-Wattenmeer-Partner-Netzwerk Schleswig-Holstein ausgezeichnet.
Damit ist Eine Welt im Blick die erste entwicklungspolitische Organisation in dieser, wie es Nationalparktleiter Michael Kruse, bei der Übergabe der Urkunden in Hörnum auf Sylt formulierte, “feinen, aber fundierten Partnerschaft”. Diese hat zum Ziel den Schutz des Wattenmeeres und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in der Nationalpark-Region zu fördern.
Für uns als Verein aus dieser Region und engagiert in Aspekten der globalen Gerechtigkeit und eines Guten Leben für Alle, war eine angestrebte Partnerschaft daher nur logisch. Wir freuen uns daher natürlich sehr, dieses anspruchsvolle Siegel nun führen zu dürfen. Denn, so betonte es Anja Szczesinski, Vorsitzende des Vergaberats für die Nationalpark-Partnerschaft, nicht alle, die sich bewerben, werden dann auch Partner.
Vor uns liegt nun eine spannende Zusammenarbeit mit den vielen unterschiedlichen Akteur*innen. Das Netzwerk steht ja nicht nur für den Schutz des Wattenmeeres, sondern verlangt von seinen Mitgliedern auch eine gelebte Nachhaltigkeit im eigenen -unternehmerisch-touristischen- Alltag. Wir sind sehr motiviert, den Gedanken der globalen Verantwortung im Sinne einer fairen und nachhaltigen Beschaffung mit unseren neuen Partner*innen zu teilen und gemeinsam zu schauen, wo es Potential gibt, diese neben den wichtigen ökologischen Aspekten der Nachhaltigkeit umzusetzen.
Konkret bedeutet dies, durch praktische Tipps die Akteure aus der Tourismusbranche zu motivieren, selber aktiv zu werden. Etwa durch das Anbieten fair gehandelter Frühstückszutaten wie Kaffee, Tee, Kakao, Honig oder der Verwendung von entsprechender Bettwäsche oder Handtüchern.
Und gerade in einem Netzwerk, dass in seinem Selbstverständnis darauf beruht, planetarische Grenzen anzuerkennen und Natur mal Natur sein zu lassen, wird es sicherlich auch spannend sein, mit ihnen andere Visionen von einem „Guten Leben“ zu diskutieren, in denen nicht nur das heutige allgegenwärtige ökonomische Wohlstandsmodell im Mittelpunkt steht. Visionen, die auch ein anderes Wirtschaften, Konsumieren, Miteinander und Naturverständnis mit sich bringen. Stichwort: buen vivir – die Weltanschauung der indigenen Völker des Andenraumes.
Die offenen Arme, die uns bisher empfangen haben, machen Mut, dass wir mit unserem Anliegen nach mehr globaler Gerechtigkeit auch in diesem nur auf den ersten Blick “artfremden” Netzwerk Gehör finden und gemeinsam an einer lebenswerten Zukuft für alle arbeiten werden.
Am Mittwoch, den 06. August 2025, hat das Bundeskabinett einen Gesetzesvorschlag beschlossen, der die noch unter der Ampel angestoßene Vergaberechtsreform wieder aufgreift. Das ursprüngliche Ziel – eine Vereinfachung und Digitalisierung des öffentlichen Einkaufs – erachten auch wir als sinnvoll.
Um das Potenzial einer strategischen Beschaffung auszuschöpfen, braucht es jedoch auch verbindliche Vorgaben für Nachhaltigkeit und den Schutz von Menschenrechten im öffentlichen Einkauf. Darauf haben wir im Verbund mit unserem Landesverband Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) sowie auch andere Menschenrechts- und Umweltorganisationen immer wieder im Laufe der öffentlichen Konsultationen hingewiesen. Auch Unternehmen(sverbände), (Ober-)Bürgermeister*innen und Vergaberechtsexpert*innen hatten sich im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Appell dafür eingesetzt.
Wir begrüßen die im neuen Gesetzentwurf aufgenommenen Neuerungen zur Beschaffung von klimafreundlichen Leistungen. Ebenso die Ergänzung, dass bei Markterkundungen ausdrücklich die “Einbeziehung umweltbezogener und sozialer Aspekte sowie Aspekte der Qualität und Innovation” zulässig ist. Durch die im Vorfeld von Vergaben erforderlichen Markterkundungen können somit einerseits bereits nachhaltige Unternehmen identifiziert werden und von öffentlichen Aufträgen profitieren. Andererseits können die Erkundungen wichtige Signale an den Markt senden und dazu beitragen, dass sich Unternehmen auf nachhaltigere Praktiken umstellen.
Zur Förderung einer sozial-ökologischen öffentlichen Beschaffung reichen diese Maßnahmen allein jedoch nicht aus. So hätte der im Vergabetransformationspaket im vergangenen Jahr neu aufgenommene Paragraf § 120a zur Berücksichtigung sozialer und umweltbezogener Aspekte deutlich mehr Verbindlichkeit geschaffen und in der Praxis dazu beitragen können, eine nachhaltige öffentliche Beschaffung in die Breite zu tragen und eine Standardisierung und Vereinfachung voranzutreiben. Wir bedauern, dass dies im Vergabebeschleunigungsgesetz nun nicht mehr vorgesehen ist.
Wir rufen die Regierungsfraktionen dazu auf, in der nun folgenden parlamentarischen Beratung Nachbesserungen vorzunehmen und damit auch ein klares Signal mit Blick auf die Reform der europäischen Vergaberichtlinie und der angekündigten Neufassung der Unterschwellenvergabeordnung zu senden.
Faires Merchandising im Stadtmarketing: Neues Projekt am Start
Viele Kommunen im echten Norden setzen bereits auf Fairen Handel, Nachhaltigkeit und Qualitätstourismus. Mit einem neuen Projekt unterstützen wir gemeinsam mit unserem Landesverband, dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI), nun Kommunen dabei, im Stadt- und Tourismusmarketing mit einem fairen Merchandising neue Wege in der nachhaltigen Beschaffung zu gehen.
Mit Austauschformaten und bewährten wie außergewöhnlichen Praxisbeispielen wird es Impulse und Ideen für faire Merchandise-Produkte geben, sowohl für Werbemittel als auch für Produkte zum Verkauf in Tourist-Informationen oder zum Verschenken in Präsentkörben.
Landesweiter Fachtag als Auftakt
Auftakt zum neuen Themenschwerpunkt wird ein landesweiter Fachtag zu lokalem Tourismus in globaler Verantwortung am 8. Oktober 2025 sein – wieder in Kooperation mit der FH Westküste in Heide. Im zweiten Projektjahr wird es dann kreativ. Mit Modellkommunen und interessierten Regionen sollen in Design-Thinking-Werkstätten konkrete nachhaltige Produktideen entwickelt werden, die eine Brücke schlagen vom eigenen Ort zum Fairen Handel.
Unterstützt wird das neue Projekt unter anderem von dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV), der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH), dem Städteverband Schleswig-Holstein und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW).
Mehr zum Projekt findest du unter hier. Unsere weitere Arbeit im Bereich faire und nachhaltige Destinationen in Schleswig-Holstein beschreiben wir hier.
Bildnachweis Ulrike Bohr/pixapay Marco Klemmt/EINE WELT IM BLICK
Mit über 60 Besucherinnen und Besucher war das Frühstück, zu dem wir zusammen mit der Kirchengemeinde Heide am Samstag, den 14. Juni, eingeladen hatte, ein schöner Erfolg.
„Wir freuen uns sehr über den unerwartet großen Zuspruch zu unserem ersten Fairen Frühstück“, sagt Lena Schumacher, Vorstandsmitglied vom Verein Eine Welt im Blick. Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Gäste unter dem Motto „So schmeckt Fairness“ dieses besondere Frühstück geniessen. Denn, ob Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft, Marmeladen, Zucker, Nuss-Nougat-Creme, würzige und süße Aufstriche oder Honig – all diese Zutaten stammen aus Fairem Handel.
Sie stehen für bessere Arbeitsbedingungen für Produzent*innen und Arbeiter*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika, für Mindestpreise als Sicherheitsnetz gegen Schwankungen auf dem Weltmarkt und zusätzliche Prämiengelder für Gemeinschaftsprojekte sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Für all das sollte das Frühstück sensibilisieren. „Denn“, so unsere Vorständin Lena Schumacher, “Klimaschutz und Handelsgerechtigkeit gehen uns alle an. Daher ist es schön zu sehen, dass so viele Gäste heute mit der ersten Mahlzeit des Tages ein Zeichen für mehr Fairness gesetzt. Sozusagen fair in den Tag zu gestartet sind.“
Manche blieben zwar nur kurz für einen Kaffee, andere hatten Familie oder Freundinnen mitgebracht und blieben länger als eine Stunde. So ergaben sich zahlreiche anregende Gespräche, es wurden neue Kontakte geknüpft und wir bekamen viel Lob für die Idee solch ein Open Air Frühstück zu machen.
Es blicken auf ein erfolgreiches faires Frühstück zurück: das Team von Eine Welt im Blick
Zum Fairen Handel gehören auch die Aspekte von Klimagerechtigkeit und klimaschonendes Essen. Aus diesem Grunde gab es – bis auf ein wenig Kuhmilch zum Kaffee – ausschließlich vegetarische oder vegane Zutaten. Die regionale Produkte, wie etwa die Brötchen, kamen alle aus dem Bio-Anbau. „Da biologisch erzeugte Lebensmittel in der Regel klimafreundlicher als konventionelle sind, gehörten die natürlich auch auf unseren fairen Frühstückstisch“, erklärt Marco Klemmt, Fachpromotor für zukunftsfähiges Wirtschaften beim Verein. Mit der Mischung aus fairen und regionalen Produkten konnte so der Zusammenhang zwischen bäuerlicher Landwirtschaft im Globalen Süden und hierzulande sehr anschaulich hergestellt werden.
„Alles in allem also ein Frühstück, das Appetit auf mehr macht“, ist sich Marco Klemmt sicher und freut sich schon auf das nächste Faire Frühstück.
Wir nutzen die Sommermonate, um mit unserem Weltspiel in mehreren Orten an der Westküste bei verschiedenen Events spielerisch für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren.