Erfolgreicher Fachtag in der Fachhochschule Westküste
23. November 2025
Zusammen mit der Fachhochschule Westküste, dem Kompetenzentrum für Nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie unserem Projektpartner Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI e.V.) hatten wir am 8. Oktober zu einem Fachtag „Faires Merch“ in die Fachhochschule nach Heide eingeladen. Mit fast 80 Gästen aus dem Stadt- und Tourismusmarketing, davon 30 online, war er ein toller Erfolg! I mehr
Ernährung hat viele Aspekte. Das Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur lädt mit dem Fachtag ein, Umwelt,- Gesundheits- und Gerechtigkeitsfragen miteinander zu verknüpfen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie es gelingen kann, Schleswig-Holstein gesünder und nachhaltiger zu ernähren.
Spannende Fachimpulse, die Vorstellung von „Leuchtfeuer in Schleswig-Holstein sowie 5 Foren sollen anregen zu diskutieren, wie die Ernährung der Zukunft aussehen sollte, damit unser ökologischer Fußabdruck möglichst klein sein wird, eine gerechte Wertschöpfung entlang der gesamten Produktionskette von Lebensmitteln erreicht werden kann und wir uns gesünder ernähren können.
Unser Forum: Ernährungssicherheit und Ernährungsgerechtigkeit
Gemeinsam mit Torsten Nolte von Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein wird unsere Fachpromotorin für zukunftsfähiges Wirtschaften die globalen Aspekte beleuchten und auf den Fairen Handel als wichtigen Baustein einer gerechteren Verteilung innerhalb der Wertschöpfungketten in der globalen Lebensmittelproduktion eingehen.
Im Rahmen der Ausstellung Handel im Wandel werden wir uns mit dem Handel mit Gewürzen widmen.
Vortrag zur besten Kaffeezeit
In unserem Vortrag zur besten Kaffeezeit zeigen wir, wie der Faire Handel der immer noch allgegenwärtigen Kinderarbeit, dem Einsatz von Pestiziden sowie den oftmals schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlungen im Gewürzanbau entgegentritt und für mehr Fairness für die zumeist kleinbäuerlichen Familien sorgt.
Handel im Wandel – Vom Kolonialwarenladen zum Supermarkt.
Handel im Wandel – das ist ein wilder Ritt durch die Geschichte des Handels auf Eiderstedt seit dem 16. Jahrhundert. Königreiche kamen und gingen, Städte wurden groß und verloren wieder an Bedeutung, Handelswege änderten sich und beeinflussten damit Transportrouten und Waren. Neue Waren wurden importiert, große Mengen Rinder und Käse exportiert. Wie immer verdienten wenige viel Geld und viele mussten schwer arbeiten.
Das Museum „Haus Peters“ in Tetenbüll auf Eiderstedt hat zu diesem Thema eine spannende kulturhistorische Ausstellung erarbeitet. Entstanden ist eine Entdeckungsreise der besonderen Art durch die Handelsgeschichte der nordfriesischen Halbinsel.
Beleuchtet werden Aspekte wie Handelswege auf Eiderstedt und in alle Welt, der florierende (Käse- und Rinder-) Handel mit England sowie die Geschichte von Lüsterkeramik als das Top-Mitbrinsgel der Seeleute im 18. Jahrhundert.
Die Ausstellung blickt auch auf die Schattenseite des Handels. Denn die Handelsgeschichte Eiderstedt ist wie so viele eine Geschichte von Kolonialsmus und Globalisierung. Das Haus Peters scheut diese Auseinandersetzung nicht und schafft mit entprechenden Tafeln Raum für Diskussion.
Wandel durch Handel – ein Motto des Fairen Handels – wird ebenfalls aufgegriffen. Das Haus Peters hat uns deshalb eingeladen den Weg vom kolonialen Warenhandel bis zum Fairen Handel nachzuzeichnen. Und so widmen sich zwei Tafeln diesem Thema anhand von Kakao, Kaffee und Gewürzen.
AUSTELLUNGSERÖFFNUNG
Die Ausstellungs wird am Samstag, den 18. 10. 2025, mit Kaffee und Kuchen um 15 Uhr eröffnet und ist dann bis März 2026 zu sehen.
RAHMENPROGRAMM
Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Unter anderem mit einer Vortragreihe zu den Themen der Ausstellung. Wir freuen uns sehr auch da dabei sein zu dürfen. Und sogar den Auftakt zu machen!
Am 23. November 2025 wird es zur Nachmittagszeit um den Handel mit Gewürzen gehen und wie der Faire Handel der immer noch allgegenwärtigen Kinderarbeit, dem Einsatz von Pestiziden sowie den oftmals schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlungen im Gewürzanbau entgegentritt und für mehr Fairness für die zumeist kleinbäuerlichen Familien sorgt.