Aktuelles Fairer Handel
Aktuelles Fairer Handel

Landwirtschaft braucht Fairness

Landwirtschaft
Fairness
Fair Trade
Fairer Handel

Faire Preise für eine Landwirtschaft mit Zukunft

24. März 2025. Viele Landwirtinnen und Landwirte können von ihrer Arbeit kaum leben – ob Milch-, Getreide- und Obstbäuerinnen in Deutschland und Europa oder Kakao- und Kaffeeproduzentinnen in Ghana oder Mexiko. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards sowie an eine nachhaltige Produktion. Ohne faire Bezahlung können viele Produzentinnen diese Herausforderungen kaum bewältigen. Dafür braucht es Handelsbedingungen ein, die Landwirtinnen ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen.

Zahlreiche Akteure des Fairen Handels fordern deshalb gemeinsam mit Umwelt- und Entwicklungsorganisationen faire, kostendeckende Preise entlang der Lieferketten. Eine Möglichkeit dazu bietet die in diesem Jahr anstehende Reform der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (die sogenannte UTP-Richtlinie). Sie verbietet die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken in den Agrar- und Lebensmittellieferketten und ist ein wichtiges Instrument für Lieferanten, um sich gegen Marktmissbrauch ihrer Käufer zu wehren.

Laut einer Recherche vom Forum Fairer Handel und Oxfam enthält die Richtlinie aber entscheidende Lücken: “Lieferanten sind trotz bestehender Verbote weiterhin mit unlauteren Vertragskonditionen, Drohungen und massivem Preisdruck konfrontiert. Die gravierendste Lücke ist, dass Einkaufspreise unterhalb der nachhaltigen Produktionskosten nicht verboten sind. So haben Lieferanten keine rechtliche Handhabe gegen unlautere Forderungen in Preisverhandlungen.”

Appell an die Bundesregierung

Mit dem Appell wird Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer aufgefordert, sich klar für faire, kostendeckende Preise entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen. Landwirtschaftliche Produkte dürfen nicht unterhalb der Produktionskosten eingekauft werden. Deshalb muss die Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung in der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken ausdrücklich als unfaire Handelspraktik verboten werden.

Was kannst du noch tun?

Verbreite den Appell
Den Appell findest du hier. Leitet den Link gerne über deine Kanäle weiter.

Sammel Unterschriften vor Ort – bei Aktionen oder etwa im Weltladen
Für Aktionen vor Ort gibt es eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken. Ausgefüllte Listen bitte anschließend als Foto oder PDF bei OpenPetition eigenständig hochladen.

Nutze den Weltladen-Tag / Global Fair Trade Day
Beim Global Fair Trade Day am 9. Mai 2026 dreht sich alles um Frucht-Lieferketten. Damit knüpft dieser weltweite Aktionstag für Fairen Handel inhaltlich gut an den Appell an. Nutze die Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für faire Handelsbedingungen zu setzen.

Landwirtschaft braucht Fairness” ist ein gemeinsamer Appell von:

  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL)
  • Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
  • Christliche Initiative Romero e.V. (CIR)
  • Deutsche Umwelthilfe e.V.
  • Fairtrade Deutschland e.V.
  • FEMNET e.V.
  • Forum Fairer Handel e.V.
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
  • INKOTA-netzwerk e.V.
  • Katholische Landvolkbewegung Deutschland
  • Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
  • ND-KMF e.V. (ND-Netz)
  • Oxfam Deutschland e.V.
  • Weltladen-Dachverband e.V.

Bildnachweis

Karsten Paulig/pixabay

Modellkommunen

Gemeinsam faire Merchandise-Ideen entwickeln

17.03.2026

We proudly present: Unsere Modellkommunen, mit denen wir jetzt in die Umsetzungsphase starten. Im Rahmen unseres Projektes zur nachhaltigen Beschaffung fair gehandelter Merchandise-Produkte im Stadt- und Tourismusmarketing arbeiten wir in den kommenden Monaten eng zusammen mit:

🏡 der Hansestadt Lübeck

🏡 der Wikingerstadt Schleswig

🏡 Wesselburen im Tandem mit der Nordsee-Insel Pellworm

Mit diesen Kommunen entwickeln wir neue Ansätze und Ideen für nachhaltiges Merchandise. Wir wollen erste gemeinsame Schritte gehen und zeigen, wie faire und verantwortungsvolle Beschaffung konkret umgesetzt werden kann, sowohl in den Shops der Touristinformationen als auch für Präsentkörbe der Bürgermeister*innen. Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • Produkte aus dem Fairen Handel
  • Nachhaltige Markenentwicklung für Destinationen
  • und Storytelling

Dabei bringt jede Kommune eigene Perspektiven sowie regionale Besonderheiten ein. Alle verbindet dabei der Anspruch, Nachhaltigkeit und ein attraktives Angebot für Besucher*innen zusammenzubringen. In einem kreativen Entwicklungsprozess entstehen durch praxisnahe Zusammenarbeit und Design-Thinking-Workshops faire Merchandise-Ideen.

Das Projekteam begleitet Umsetzungsprozesse und berät zu Erkennungszeichen, Produktideen, Bezugsquellen und Ausschreibungsmöglichkeiten. Expertise und Erfahrungen stellt es auch gerne Nicht-Modellkommunen zur Verfügung.

Wir freuen uns sehr über das Engagement der Kommunen und darauf, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen!

Ihre Ansprechpartnerinnen: Antje Edler und Eva Pisall

Mehr Information zum Projekt findest Du hier bei uns und auf der Website von unserem Landesverband.

Fairtrade-Town Vernetzungtreffen 2025

Fairtrade-Town Fair Trade Fairer Handel Schleswig-Holstein
Inspirierender Austausch unter Gleichgesinnten

24. November 2025.

Same procedure as every year? Nein. Diesmal nicht. Denn erstmals haben wir gemeinsam mit zwei Fairtrade-Towns zu dem alljährlichen Vernetzungtreffen der Fairtrade-Towns Schleswig-Holstein eingeladen. Anlässlich des zehjährigen Jubiläums als Fairtrade-Town haben so die Kreistadt Bad Oldesloe mit der Ostsee-Gemeinde Stockledorf mit uns das Treffen organisiert und ausgerichtet.

Um es gleich vornweg zu nehmen: eine durchaus gelunge Mischung, die für einen erfolgreichen Tag des Austauschs, der Inspiration und der Motivation sorgte! Wenngleich insgesamt weniger engagierte Vertreterinnen und Vertreter im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) zusammen kamen, waren doch immerhin 17 der 33 anerkannten Fairtrade-Kommunen anwesend. Eine Qute, die sich sehen alssen kann und einmal mehr verdeutlich, wie wichtig der Austausch untereinander ist. Gerade in der derzeitige politischen Großwetterlage, die ja mehr Gegen-als Rückenwind für unsere Anliegen mit sich bringt.

Fairtrade-Towns machen Fairen Handel sichtbar

Das Vernetzungstreffen stand daher auch unter dem Motto „austauschen. inspirieren. motivieren.“ Dies griff dann die Keynote-Sprecherin des Tages, Gifty Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des Weltladen Dachverbands auch auf. Überschrieben mit „Aufgeben ist keine Option!” beleuchtete sie die hohe Relevanz des entwicklungspolitischen Engagements in global turbulenten Zeiten und rief dazu auf, die Sichtbarkeit der fairen Arbeit zu erhöhen und entschlossen fortzusetzen. Sei es als Weltladen oder eben als Fairtrade-Town.

Im Anschluss ging es erneut um den gegenseitigen Austausch. Auf dem MARKT DER MÖGLICHKEITEN stellten die teilnehmenden Kommunen ihre besten Aktionen und Initiativen aus ihren Städten und Gemeinden vor, lieferten Material und ließen sich von den Erfolgen der anderen inspirieren.

Bevor am Nachmittag in drei parallelen Workshops wichtige Aspekte der Fairtrade-Arbeit in Theorie und Praxis mit Expertinnen und Experten aus dem Fairen Handel vertieft wurden, boten die Turnerinnen der „Ostsee-Akrobaten” des ATSV-Stockelsdorf mit ihrem beeindruckenden Programm „Colours of Universe“ ein ganz besonderen “Geburtstagsgruß”.

Nach den intensiv-informativen Workshops ging es mit einem Projekt-Speed-Dating in die letzte Runde. Hier präsentierten wir zusammen mit den Bündnis Eine Welt und den gastgebenden Fairtrade-Towns nachahmenswerte Initiativen bzw. luden zum Mitmachen ein.

Mit dem erfolgreichen Vernetzungstreffen haben wir die Fairtrade-Town-Bewegung in Schleswig-Holstein nicht nur wieder einmal zusammengebracht, sondern hoffentlich mit neuen Impulse und Anregungen motiviert weiterzumachen. Wohin dieses Engagement im positiven Sinne führen kann, haben ja die anwesenden Fairtrade-Towns (bzw. Insel) Lübeck und Fehmarn gezeigt – wurden sie doch jüngst in ihren jeweiligen Kategorien als “Faire Haupstadt 2025” ausgezeichnet!

Einige Präsentationen haben wir zum Nachlesen online gestellt.

Bildrechte

KuB Bad Oldesloe

Fachtag Faires Merche 2025

Fair Trade Merche
FH Westküste Fachtag
Erfolgreicher Fachtag in der FH Westküste


23. November 2025

Zusammen mit der Fachhochschule Westküste, dem Kompetenzentrum für Nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV), der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie unserem Projektpartner Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI e.V.) hatten wir am 8. Oktober zu einem Fachtag in die FH eingeladen. Mit fast 80 Gästen aus dem Stadt- und Tourismusmarketing, davon 30 online, war er ein toller Erfolg!

Los ging es vormittags mit spannenden Vorträge zu nachhaltigem Tourismus, global justice und nachhaltiger Markenführung, dazu gab es inspirierende Praxisbeispiele aus Niebüll und Norderstedt. In den Workshops wurden Herausforderungen einer nachhaltigen Beschaffung diskutiert und am Beispiel verschiedener Produktgruppen Möglichkeiten für fair gehandelte Alternativen aufgezeigt.

Faires und nachhaltiges Merchandising im Stadt- und Tourismusmarketing

Auf dem Markt der Möglichkeiten konnten die Teilnehmer*innen faire Produkte entdecken, netzwerken und sich austauschen. FairHandler aus ganz Deutschland, darunter auch Sonnenglas und Matarenda aus Dithmarschen, präsentierten die große Vielfalt fair gehandelten Merche.

Fair Trade Faires Merche Merchandising Filz
Faires Merche aus Filz
Fair Trade Faires Merche Merchandising Speckstein
Faires Merche aus Speckstein
Fair Trade Faires Merche Merchandising Recycling-Blech
Faires Merche aus Recycling-Blech
Dokumentation

Du möchtest noch einmal gerne das Gehörte nachlesen? Oder Dich von Anregungen für das eigene faire und nachhaltige Stadt- und Tourismusmarketing inspirieren lassen? Dann lade Dir gerne einfach die passende Datei herunter. Wir haben sie auf der Projektseite vom Bündnis Eine Welt online gestellt.

AUSSTELLUNG Handel im Wandel

Ausstellung
Handel
Eiderstedt
Fairer Handel
Gewürze
globalisierung
Haus Peters
Vom Kolonialwarenladen zum Supermarkt.

Handel im Wandel – das ist ein wilder Ritt durch die Geschichte des Handels auf Eiderstedt seit dem 16. Jahrhundert. Königreiche kamen und gingen, Städte wurden groß und verloren wieder an Bedeutung, Handelswege änderten sich und beeinflussten damit Transportrouten und Waren. Neue Waren wurden importiert, große Mengen Rinder und Käse exportiert. Wie immer verdienten wenige viel Geld und viele mussten schwer arbeiten.

Das Museum “Haus Peters” in Tetenbüll auf Eiderstedt hat zu diesem Thema eine spannende kulturhistorische Ausstellung erarbeitet. Entstanden ist eine Entdeckungsreise der besonderen Art durch die Handelsgeschichte der nordfriesischen Halbinsel.

Beleuchtet werden Aspekte wie Handelswege auf Eiderstedt und in alle Welt, der florierende (Käse- und Rinder-) Handel mit England sowie die Geschichte von Lüsterkeramik als das Top-Mitbrinsgel der Seeleute im 18. Jahrhundert.

Die Ausstellung blickt auch auf die Schattenseite des Handels. Denn die Handelsgeschichte Eiderstedt ist wie so viele eine Geschichte von Kolonialsmus und Globalisierung. Das Haus Peters scheut diese Auseinandersetzung nicht und schafft mit entprechenden Tafeln Raum für Diskussion.

Wandel durch Handel – ein Motto des Fairen Handels – wird ebenfalls aufgegriffen. Das Haus Peters hat uns deshalb eingeladen den Weg vom kolonialen Warenhandel bis zum Fairen Handel nachzuzeichnen. Und so widmen sich zwei Tafeln diesem Thema anhand von Kakao, Kaffee und Gewürzen.

Ausstellung
Handel
Eiderstedt
Fairer Handel
Gewürze
Haus Peters

AUSTELLUNGSERÖFFNUNG

Die Ausstellungs wird
am Samstag, den 18. 10. 2025,
mit Kaffee und Kuchen
um 15 Uhr
eröffnet und ist dann bis März 2026 zu sehen.

RAHMENPROGRAMM

Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Unter anderem mit einer Vortragreihe zu den Themen der Ausstellung. Wir freuen uns sehr auch da dabei sein zu dürfen. Und sogar den Auftakt zu machen!

Am 23. November 2025 wird es zur Nachmittagszeit um den Handel mit Gewürzen gehen und wie der Faire Handel der immer noch allgegenwärtigen Kinderarbeit, dem Einsatz von Pestiziden sowie den oftmals schlechten Arbeitsbedingungen und Bezahlungen im Gewürzanbau entgegentritt und für mehr Fairness für die zumeist kleinbäuerlichen Familien sorgt.

So schmeckt Fairness

Frühstück für mehr Fairness – bestens besucht!

Marco Klemmt

Mit über 60 Besucherinnen und Besucher war das Frühstück, zu dem wir zusammen mit der Kirchengemeinde Heide am Samstag, den 14. Juni, eingeladen hatte, ein schöner Erfolg.

„Wir freuen uns sehr über den unerwartet großen Zuspruch zu unserem ersten Fairen Frühstück“, sagt Lena Schumacher, Vorstandsmitglied vom Verein Eine Welt im Blick. Bei herrlichem Sommerwetter konnten die Gäste unter dem Motto „So schmeckt Fairness“ dieses besondere Frühstück geniessen. Denn, ob Kaffee, Tee, Kakao, Orangensaft, Marmeladen, Zucker, Nuss-Nougat-Creme, würzige und süße Aufstriche oder Honig – all diese Zutaten stammen aus Fairem Handel.

Sie stehen für bessere Arbeitsbedingungen für Produzent*innen und Arbeiter*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika, für Mindestpreise als Sicherheitsnetz gegen Schwankungen auf dem Weltmarkt und zusätzliche Prämiengelder für Gemeinschaftsprojekte sowie Umwelt- und Klimaschutz.

Für all das sollte das Frühstück sensibilisieren. „Denn“, so unsere Vorständin Lena Schumacher, “Klimaschutz und Handelsgerechtigkeit gehen uns alle an. Daher ist es schön zu sehen, dass so viele Gäste heute mit der ersten Mahlzeit des Tages ein Zeichen für mehr Fairness gesetzt. Sozusagen fair in den Tag zu gestartet sind.“

Manche blieben zwar nur kurz für einen Kaffee, andere hatten Familie oder Freundinnen mitgebracht und blieben länger als eine Stunde. So ergaben sich zahlreiche anregende Gespräche, es wurden neue Kontakte geknüpft und wir bekamen viel Lob für die Idee solch ein Open Air Frühstück zu machen.

Zum Fairen Handel gehören auch die Aspekte von Klimagerechtigkeit und klimaschonendes Essen. Aus diesem Grunde gab es – bis auf ein wenig Kuhmilch zum Kaffee – ausschließlich vegetarische oder vegane Zutaten. Die regionale Produkte, wie etwa die Brötchen, kamen alle aus dem Bio-Anbau

Es blicken auf ein erfolgreiches faires Frühstück zurück: das Team von Eine Welt im Blick

„Da biologisch erzeugte Lebensmittel in der Regel klimafreundlicher als konventionelle sind, gehörten die natürlich auch auf unseren fairen Frühstückstisch“, erklärt Marco Klemmt, Fachpromotor für zukunftsfähiges Wirtschaften beim Verein. Mit der Mischung aus fairen und regionalen Produkten konnte so der Zusammenhang zwischen bäuerlicher Landwirtschaft im Globalen Süden und hierzulande sehr anschaulich hergestellt werden.

„Alles in allem also ein Frühstück, das Appetit auf mehr macht“, ist sich Marco Klemmt sicher und freut sich schon auf das nächste Faire Frühstück.

WELTSPIEL ON TOUR

SOMMERTOUR

Weltspiel tingelt die Westküste entlang

Wir nutzen die Sommermonate, um mit unserem Weltspiel in mehreren Orten an der Westküste bei verschiedenen Events spielerisch für globale Zusammenhänge zu sensibilisieren.

Fest eingeplant sind bereits folgende Orte:

5. Juni 2025HeideHeider Kinderfest
25. und 26. Juli 2025St. Peter-OrdingHAEDI-Nachhaltigkeitsfestival
27. Juli 2025Albersdorf25. Albersdorfer Steinzeitmeile
30. August 2025MeldorfMeldorfer Hafenfest

Weitere Termine sind noch in Planung.

Die Sommertour findet im Rahmen von und wird finanziell unterstützt von Logo der BINGO Stiftung, transparent

Bildnachweis

Marco Klemmt

Ausstellung Fairer Handel in Husum

Afrikanische Frau transportiert eine Bananenstaude auf ihrem Kopf trsn
KONSUM MIT KÖPFCHEN

Ausstellung zum Fairen Handel und Nachhaltigkeit

THEMA FAIRER HANDEL

Rathaus. Foyer.
Zingel 10

THEMA NACHHALTIGKEIT

Nordfriesland Museum. Nissenhaus.
Herzog-Adolf Straße 25

Die Ausstellung, gemeinsam im Rahmen von „fair am meer.“ präsentiert vom Verein EINE WELT IM BLICK und der der Fairtrade-Town Husum, richtet sich an Erwachsene und Schüler*innen ab Jahrgangsstufe 9. Der Eintritt ist frei.

Der Ausstellung findet statt im Rahmen von

und wird finanziell unterstützt von der BINGO UmweltlotterieLogo der BINGO Stiftung, transparentund dem Fairen Kreis Nordfriesland ..

Bildrechte

Afrikanische Frau transportiert eine Bananenstaude auf ihrem Kopf trsn Gunnar Mallon/pixabay

Daniela Buchholz / biz

WELTSPIEL-WORKSHOP

WORKSHOP
DAS WELTSPIEL – METHODEN, MÖGLICHKEITEN & MEHR

Mit diesem Workshop wollen wir Multiplikator*innen – zum Beispiel aus den Weltläden oder den Fairtrade-Towns – in die Lage versetzen, das Spiel selbstständig umzusetzen. Dazu werden Methoden und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten dargestellt. Und es wird Raum zum Selberausprobieren geben.

Referentin: Anna-Lilja Moll.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.

Der Workshop findet statt im Rahmen von

und wird finanziell unterstützt von der BINGO Umweltlotterie.

Themenspecial fair, aber zu teuer?

THEMENSPECIAL Fair, aber (zu) teuer?

Steigende Preise, knappe Kassen … Da mag ein fair gehandeltes Produkt manchmal als Luxus erscheinen. Aber ist das wirklich so? Sind fair gehandelte Produkte teurer? Die Antwort ist: Jein.

Was fair gehandelte Produkte tendentiell teurer macht

Ein wesentliches Prinzip des Fairen Handels sind faire Preise und Löhne für Produzent*innen. Durch eine bessere Bezahlung gerade am Anfang der Produktionskette erhöhen sich natürlich die Einkaufskosten. Aber oft ist der Lohnanteil am Endverkaufspreis gar nicht so hoch, so dass eine bessere Bezahlung nicht so stark Gewicht fällt.

Durch weitere Standards im Fairen Handel, z. B. zu nachhaltigen Anbaumethoden oder zum Ausschluss von ausbeuterischer Kinder- oder Zwangsarbeit, unterscheiden sich die Produktionskosten im Fairen Handel von denen im konventionellen Handel.

Zertifizierungen erhöhen die Transparenz, sind aber auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Fair-Handels-Importeure, also Händler, die zu 100 % im Fairen Handel tätig sind, sind meist kleine oder mittelständische Unternehmen, die insgesamt eine andere Kostenstruktur als große multinationale Unternehmen haben.

Warum es trotzdem nicht immer teuer sein muss

Fairer Handel ist Teil eines nachhaltigen Konsums. Erste Leitmaxime ist hierbei: Weniger ist mehr! Und Energiesparen, Abfallvermeidung und Recycling schaffen Spielräume, um an anderer Stelle auf hohe öko-soziale Standards setzen zu können.

Auch bei der Herstellung ist Nachhaltigkeit nicht immer teurer. Das hängt stark von dem konkreten Produkt und den Rahmenbedingungen ab. Es ist also nicht immer per sé teurer.

Fair gehandelten Kaffee gibt es in den unterschiedlichsten Qualitäts- und Preissegmenten. Das gilt auch für viele andere fair gehandelte Produkte. Wer Preise vergleicht, sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Inzwischen gibt es auch in Supermärkten und Discountern viele günstige fair gehandelte Produkte.

Auf die einzelne Tasse Kaffee gerechnet, ist der Mehrpreis meist überschaubar. In der Außer-Haus-Verpflegung sind Energie- und Personalkosten im Vergleich zum Wareneinsatz oft von größerer Bedeutung.

In der öffentlichen Beschaffung kauft ein zentralisierter Wareneinkauf günstiger ein, als wenn in kleiner Stückzahl eingekauft wird.

Setz mit uns auf Fairen Handel, weil…

…es uns das wert ist!

…das, was seine Produkte ggf. teuer macht, gerade sein Mehrwert ist:

für Mensch & Umwelt!

Was den Fairen Handel ausmacht – seine 10 Grundsätze

Wie du Akzeptanz für höhere Preise schaffen kannst

PRAXISTIPP
Kommunikations- und Aktionspakete

Außerdem bieten Fairtrade Deutschland und die GEPA einen Außer-Haus-Service an mit Beratung, Informationen und Materialien. Nutz die Angebote, wie z. B. Tischaufsteller, Aufkleber und Aufhänger!

Und nicht vergessen: Auch kleine Schritte zählen!

Fairer Handel ist nicht nur was für Besserverdienende. Das stellen schon heute z. B. Jugendherbergen, Mensen oder auch Imbisse unter Beweis. Vielleicht stellst du nicht gleich alles um, aber greifst zumindest bei einzelnen Produkten zu fair gehandelten.

EINE WELT IM BLICK & FAIRER HANDEL

Für uns ist der Faire Handel ein wichtiger Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung, globale Gerechtigkeit und partnerschaftlichen Handelns auf der Grundlage der Menschenrechte. I MEHR ERFAHREN