
3. Meldorfer Kohlfairgnügen
Ort: Rathausplatz. Meldorf.
Uhrzeit: 10 – 13.00 Uhr
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3. Meldorfer Kohlfairgnügen
Ort: Rathausplatz. Meldorf.
Uhrzeit: 10 – 13.00 Uhr
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Projekt Klimaflucht. Ausstellung.
Ausstellungseröffnung KLIMAFLUCHT
7. September 2026
Erlebniszentrum Naturgewalten.
Hafenstraße 37. List/Sylt.
14.30 Uhr
Am Montag, den 7. September 2026, wird im Erlebniszentrum Naturgewalten in List die Ausstellung „Klimaflucht“ eröffnet. Angeregt vom Fairtrade-Kreis Nordfriesland und uns widmet sich das Erlebniszentrum damit einer aktuellen Auswirkung des globalen Klimawandels. I mehr.

Eröffnung der Ausstellung KLIMAFLUCHT.
Erlebniszentrum Naturgewalten.
Hafenstraße 37. List/Sylt.
14.30 Uhr
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AKTIONSWOCHE.
Unser Programm für die Faire Woche steht!
25. August 2026
1x kulinarisches Event, 1x Fair Trade Talk mit Kaffeebauern aus Nicaragua, 1x Kaffee-Stopp im Landtag, 2x Dokumentarfilm und 5x Multivisionsshow – das sind unsere Beiträge für die Faire Woche in Schleswig-Holstein. I mehr

Faire Woche 2026. Kochevent.
3. Meldorfer Kohlfairgnügen
11. September 2026
Ort: Rathausplatz. Meldorf.
Uhrzeit: 10 – 13.00 Uhr
Nach den schönen Erfolgen der letzten beiden Jahre, wird es auch in 2026 unter dem Motto „Schnacken, Schnippeln, Schlemmen“ ein öffentliches Open-Air-Kohlessen der besonderen Art geben: vegan, mit bio-regionalern Zutaten, fein abgeschmeckt mit Gewürzen aus Fairem Handel.

FAIRnetzen. FAIRändern – der entwicklungspolitische Stammtisch für Dithmarschen
Ort: Kulturkneipe Bornholdt. Zingelstraße 14
Uhrzeit: 19 – 21 Uhr.

fair am meer.
Erste „fair am meer.“- Sitzbank in Dithmarschen eingeweiht.
7. Juli 2026
Im Meldorfer Klimapark und im Speicherkoog beim Deichhaus stehen die ersten „fair am meer.“ – Sitzbänke Ditmarschens. Mit ihnen laden wir ein, sich für mehr globale (Handels- und Klima-) Gerechtigkeit einzusetzen.
Neue Bildungsorte schaffen
Bei diesen Sitzbänken handelt es sich um vorhandene Bänke, die mit einer Infotafel zu einem neuen Lernort wurden. Entwickelt, gestaltet und hergestellt wurden die Infotafeln in unseren letzten Projekt, mit dem wir den Fairen Handel an der Westküste sicht- und erlebbarer gemacht haben.
Mit den Sitzbänken können wir so die Idee und Inhalte des Projektes auch über dessen Ende hinaus wirken lassen. Die Idee ist dabei, vorhandene Sitzbänke an möglicht zentralen bzw. viel frequentierten Plätze mit der Infotafel auszustatten.
Mit Meerblick oder Bäumerascheln
In Meldorf laden nun die ersten beiden Fair am meer. Sitzbänke Ditmarschens zum Verweilen ein: im zentrumsnahen Klimapark sowie am Badestrand Nordermeldorf im Speicherkoog. Auf unserer Sitzbank am Deich kann nun nicht nur der Blick übers Meer genossen werden, sie ermöglicht auch den (eigenen) Horizont zu erweitern.

Casual Learning mit fair am meer.
Die Methode Casual Learning eignet sich hervorrgend, um besonders im ländlichen Raum entwicklungspolitische Anliegen möglicht niedrigschwellig in leicht verständlichen, oft spielerischen Botschaften in ungewohnten Formaten präsentiert zugänglich zu machen. Der englische Begriff „Casual“ bedeutet so viel wie locker, informell oder zwanglos.
Casual Learning bringt Bildung in den Alltag und damit an Orte, an denen sich Menschen sowieso aufhalten oder Zeit mitbringen. und .- ist also quasi „Lernen im Vorbeigehen“. So werden zum Beispiel Alltagsgegenstände zu Informationsträgern. Wie eine Sitzbank eben. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernbegriffs geht Casual Learning davon aus, dass die Möglichkeit zum Lernen überall besteht. Bildung wird also anders – eben casual – gedacht!
Globale Gerechtigkeit als Thema
Mit den Sitzbänken möchten für Fragen der globalen Gerechtigkeit sensibilisieren. Und gleichzeitig den Leser*innen möglichkeiten aufzeigen, was sie ganz konkret in ihrem Alltag machen können, zu mehr Handels- und Klimagerechtigkeit beitragen zu können.


fair am meer.
Erste „fair am meer.“- Sitzbank in Dithmarschen eingeweiht.
7. Juli 2026
Im Meldorfer Klimapark und im Speicherkoog beim Deichhaus stehen die ersten „fair am meer.“ – Sitzbänke Ditmarschens. Mit ihnen laden wir ein, sich für mehr globale (Handels- und Klima-) Gerechtigkeit einzusetzen. I mehr.

APPELL.
Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen
Über 150 Organisationen, Unternehmen, Verbände, Institute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor dem schleichenden Abbau von Schutzrechten in Europa. Auch wir haben unterschrieben. I mehr.
6. Juli 2026

APPELL.
Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen
6. Juli 2026
Auf europäischer Ebene werden derzeit mit dem Argument der Wettbewerbsfähigkeit in großem Ausmaß bestehende Standards geschwächt oder zurückgenommen. Die Bundesregierung zählt zu den treibenden Kräften eines umfassenden Abbaus von EU-Regeln.
In den vergangenen Monaten drängte sie, Regeln zu prüfen und zu streichen. Ein Grundsatzpapier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aus dem Frühjahr verdeutlicht diese Entwicklung: Es fordert unter anderem ein Moratorium für neue EU-Regulierungsvorhaben und schlägt zu diesem Zweck sogar ein Gremium mit Veto-Recht vor. Auch die AfD plädiert für eine weitreichende Deregulierung europäischer Schutzstandards.
Zahlreiche Organisationen, Unternehmen, Verbände, Institute und
Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens warnen daher in einer gemeinsamen Erklärung vor dem schleichenden Abbau von Schutzrechten in Europa. Das Statement „Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen“ ruft politische Entscheidungsträger*innen in Berlin und Brüssel dazu auf, im Rahmen der derzeit laufenden EU-Omnibus-Verfahren den Schutz von Verbrauchern, Umwelt und Menschenrechten nicht aus den Augen zu verlieren.
Zu den Erst-Unterzeichnenden gehören u.a. der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Deutsche Naturschutzring, Brot für die Welt, Fairtrade Deutschland, VAUDE Sport und Lobbycontrol.
Wir haben uns diesem Appell angeschlossen und ihn ebenfalls unterschrieben.
Schleichender Abbau von Schutzrechten
Nicht erst die Diskussionen nach der Verabschiedung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, kurz Lieferkettengesetz, in Deutschland und auf EU-Ebene zeigen: multinationale Konzerne und mächtige Unternehmensverbänden diskredietieren (EU-) Schutzstandards als Überregulierung und unnötige Bürokratie. Begriffe wie „Vereinfachung“, „Wettbewerbsfähigkeit“ oder „Bürokratieabbau“ werden dabei als Deckmantel für Eingriffe in bestehende Schutzstandards genutzt werden.
Mit dem Argument der Wettbewerbsfähigkeit wollen sie etwa die Folgekosten für ihr schädliches Verhalten auf die Allgemeinheit abwälzen. „Die Kosten tragen am Ende wir alleˮ, erläutert Katharina Nocun, Vorständin von LobbyControl.
Rechtssicherheit als Eckpfeiler
Der laute Ruf nach weniger Bürokratie vereinfacht nicht nur die öffentliche Debatte oft, er lenkt auch bewusst und lenkt zu kurz. Studien zeigen, dass Unternehmen weniger die Regulierung selbst als vielmehr Rechtsunsicherheit, häufige Änderungen und unklare Rahmenbedingungen als Belastung empfinden.
Als entwicklungspolitische Organisation sind wir davon überezeigt, dass menschenwürdige Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und existenzsichernde Einkommen nur Realität werden, wenn es verbindliche Schutzstandards gibt. Oder, wie es Claudia Brück, Vorständin von Fairtrade Deutschland e.V., erläutert: „Umwelt- und Menschenrechtsregeln dürfen dem Bürokratieabbau nicht zum Opfer fallen.“
Schutzstandards sind europäische Erfolgsgeschichte
Die Abschaffung von Kontrollmechanismen verschlechtert die Lebensbedingungen von Menschen in der EU und weltweit. Exemplarisch dafür stehen die Umweltvorgaben der EU.
„Europas Umweltgesetze haben Millionen Menschen besser vor Schadstoffen geschützt sowie unsere Luft und unsere Gewässer sauberer gemacht. Sie gehören zu den größten politischen Erfolgsgeschichten der EU. Umso alarmierender ist es, das
diese bewährten Schutzregeln nun schleichend abgebaut werden sollenˮ, sagt Florian Schöne, Geschäftsführer beim Deutschen Naturschutzring.
Bürokratie schützt Menschen, Tiere & Umwelt
Wer Umwelt- und Gesundheitsschutz als überflüssige Bürokratie betrachtet, verkennt ihren eigentlichen Zweck: Menschen, Tiere und Umwelt zu schützen. Kurzfristige Erleichterungen für wenige Unternehmen dürfen nicht zulasten der natürlichen Lebensgrundlagen jetziger und kommender Generationen erfolgen.
Es ist irreführend und gefährlich, zentrale europäische Regulierungen nur als Wettbewerbshemmnis darzustellen. „Das europäische Lieferkettengesetz wird oft als Belastung für Unternehmen dargestellt. Meine Erfahrung ist eine andere: Es sorgt dafür, dass Unternehmen, die Verantwortung übernehmen, nicht benachteiligt werden. Wer diese Regeln abbaut, vereinfacht nicht, sondern schafft Vorteile für diejenigen, die die Kosten auf Beschäftigte, Umwelt oder die Gesellschaft abwälzenˮ, erklärt Antje von Dewitz, CEO der VAUDE Sport GmbH & Co. KG.
Schutzstandards als Grundlage für eine demokratische, nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft
Mit dem Appell fordern wir die Bundesregierung sowie die
europäischen Institutionen auf, Schutzstandards nicht als Hindernis, sondern als Grundlage für eine demokratische, nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschaft zu begreifen.
Wir brauchen ein transparentes, evidenzbasierte – auf fundierten Beweisen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhendes -Gesetzgebungsverfahren mit einer wirksamen Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen der derzeit laufenden EUOmnibus-Verfahren.
Klare, rechtssichere Regeln schaffen Vertrauen, Planungssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen. Ihr pauschaler Abbau würde dagegen demokratische Kontrolle schwächen und gesellschaftliche Risiken erhöhen.
Anmerkung: Dieser Beitrag beruht auf der Presse-Erklärung vom 2. Juli 2026, die anlässlich der Veröffentlichung des Appells herausgegeben wurde.