| BILDUNGSURLAUB. LECK. | |
![]() | Nachhaltigkeit klingt oft groß – aber sie beginnt im Kleinen: bei uns selbst. In diesem Bildungsurlaub der Nordsee Akademie Leck wird der Frage nachgegangen, wie globale Verantwortung, Klimaschutz und Fairness mit unserem Alltag und unserem Beruf zusammenhängen – interaktiv, praxisnah und mit spannenden Exkursionen in der Region. I mehr Ort: Nordseeakademie Leck. Uhrzeit: ganztags |
6. Mai 2026 I FAIRnetzen.FAIRändern.
| STAMMTISCH. MELDORF. | |
![]() | Der entwicklungspolitische Stammtisch für Dithmarschen Für alle, die sich für uns und unsere Arbeit interesieren,die vielleicht sogar Lust haben, sich entwicklungspolitisch zu engagieren und mit uns gemeinsam Dithmarschen und die Westküste zu fairändern oder die sich einfach mal nur in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten treffen und austauschen wollen. I mehr Ort: Kulturkneipe Bornholdt. Uhrzeit: 19 – 21 Uhr. |
30. Mai 2026 I Faires Frühstück
| KULINARISCH. HEIDE. | |
![]() | „So schmeckt Fairness!“ – Faires Frühstück Zusammen mit der Ev. -luth. Kirchengemeinde Heide laden wir zu einem kostenlosen gemeinsamen „Fairen Frühstück“ ein. Neben fair gehandelten sowie bio-regionalen Zutaten werden auch Info-Häppchen serviert, die über die Herkunft der Produkte informieren. Ort: auf dem Aussengelände der St. Jürgen Kirche, Heide. Uhrzeit: 10 -13 Uhr |
Landwirtschaft braucht Fairness

Faire Preise für eine Landwirtschaft mit Zukunft
24. März 2025. Viele Landwirtinnen und Landwirte können von ihrer Arbeit kaum leben – ob Milch-, Getreide- und Obstbäuerinnen in Deutschland und Europa oder Kakao- und Kaffeeproduzentinnen in Ghana oder Mexiko. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards sowie an eine nachhaltige Produktion. Ohne faire Bezahlung können viele Produzentinnen diese Herausforderungen kaum bewältigen. Dafür braucht es Handelsbedingungen ein, die Landwirtinnen ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen.
Zahlreiche Akteure des Fairen Handels fordern deshalb gemeinsam mit Umwelt- und Entwicklungsorganisationen faire, kostendeckende Preise entlang der Lieferketten. Eine Möglichkeit dazu bietet die in diesem Jahr anstehende Reform der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (die sogenannte UTP-Richtlinie). Sie verbietet die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken in den Agrar- und Lebensmittellieferketten und ist ein wichtiges Instrument für Lieferanten, um sich gegen Marktmissbrauch ihrer Käufer zu wehren.
Laut einer Recherche vom Forum Fairer Handel und Oxfam enthält die Richtlinie aber entscheidende Lücken: “Lieferanten sind trotz bestehender Verbote weiterhin mit unlauteren Vertragskonditionen, Drohungen und massivem Preisdruck konfrontiert. Die gravierendste Lücke ist, dass Einkaufspreise unterhalb der nachhaltigen Produktionskosten nicht verboten sind. So haben Lieferanten keine rechtliche Handhabe gegen unlautere Forderungen in Preisverhandlungen.”

Appell an die Bundesregierung
Mit dem Appell wird Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer aufgefordert, sich klar für faire, kostendeckende Preise entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen. Landwirtschaftliche Produkte dürfen nicht unterhalb der Produktionskosten eingekauft werden. Deshalb muss die Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung in der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken ausdrücklich als unfaire Handelspraktik verboten werden.
Was kannst du noch tun?
Verbreite den Appell
Den Appell findest du hier. Leitet den Link gerne über deine Kanäle weiter.
Sammel Unterschriften vor Ort – bei Aktionen oder etwa im Weltladen
Für Aktionen vor Ort gibt es eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken. Ausgefüllte Listen bitte anschließend als Foto oder PDF bei OpenPetition eigenständig hochladen.
Nutze den Weltladen-Tag / Global Fair Trade Day
Beim Global Fair Trade Day am 9. Mai 2026 dreht sich alles um Frucht-Lieferketten. Damit knüpft dieser weltweite Aktionstag für Fairen Handel inhaltlich gut an den Appell an. Nutze die Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für faire Handelsbedingungen zu setzen.

“Landwirtschaft braucht Fairness” ist ein gemeinsamer Appell von:
- Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL)
- Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
- Christliche Initiative Romero e.V. (CIR)
- Deutsche Umwelthilfe e.V.
- Fairtrade Deutschland e.V.
- FEMNET e.V.
- Forum Fairer Handel e.V.
- Global Nature Fund (GNF)
- Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
- INKOTA-netzwerk e.V.
- Katholische Landvolkbewegung Deutschland
- Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
- ND-KMF e.V. (ND-Netz)
- Oxfam Deutschland e.V.
- Weltladen-Dachverband e.V.
Bildnachweis
Karsten Paulig/pixabay
Modellkommunen

Gemeinsam faire Merchandise-Ideen entwickeln
17.03.2026
We proudly present: Unsere Modellkommunen, mit denen wir jetzt in die Umsetzungsphase starten. Im Rahmen unseres Projektes zur nachhaltigen Beschaffung fair gehandelter Merchandise-Produkte im Stadt- und Tourismusmarketing arbeiten wir in den kommenden Monaten eng zusammen mit:
🏡 der Hansestadt Lübeck
🏡 der Wikingerstadt Schleswig
🏡 Wesselburen im Tandem mit der Nordsee-Insel Pellworm
Mit diesen Kommunen entwickeln wir neue Ansätze und Ideen für nachhaltiges Merchandise. Wir wollen erste gemeinsame Schritte gehen und zeigen, wie faire und verantwortungsvolle Beschaffung konkret umgesetzt werden kann, sowohl in den Shops der Touristinformationen als auch für Präsentkörbe der Bürgermeister*innen. Im Mittelpunkt stehen dabei:
- Produkte aus dem Fairen Handel
- Nachhaltige Markenentwicklung für Destinationen
- und Storytelling
Dabei bringt jede Kommune eigene Perspektiven sowie regionale Besonderheiten ein. Alle verbindet dabei der Anspruch, Nachhaltigkeit und ein attraktives Angebot für Besucher*innen zusammenzubringen. In einem kreativen Entwicklungsprozess entstehen durch praxisnahe Zusammenarbeit und Design-Thinking-Workshops faire Merchandise-Ideen.
Das Projekteam begleitet Umsetzungsprozesse und berät zu Erkennungszeichen, Produktideen, Bezugsquellen und Ausschreibungsmöglichkeiten. Expertise und Erfahrungen stellt es auch gerne Nicht-Modellkommunen zur Verfügung.
Wir freuen uns sehr über das Engagement der Kommunen und darauf, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen!
Ihre Ansprechpartnerinnen: Antje Edler und Eva Pisall
Mehr Information zum Projekt findest Du hier bei uns und auf der Website von unserem Landesverband.
Vernetzungstreffen NB 2026
| 27. April | VERNETZUNGSWORKSHOP. FLINTBEK. |
![]() | Nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein Das hybride jährliche Netzwerktreffen bietet wie immer spannende Fachimpulse und Best-Practice-Beispiele sowie viel Raum zum Vernetzen und Austausch von Erfahrungen. Programm & Anmeldung folgen |
Handreichung nordisch.nachhaltig.fair 2026
Frisch aus dem Druck: “nordisch. nachhaltig. fair.” – die neue Handreichung zu unserem Merch- Projekt!
13. Februar 2026
Um Interessierten und Engagierten einen praxisnahen Einstieg in das Thema Faires im Stadt- und Tourismusmarketing zu erleichtern, haben wir eine neue Handreichung erstellt. Du kannst sie dir herunterladen oder als Printmedium bei uns kostenlos bestellen.
Die 28seitige Handreichung vermittelt fundierte Einblicke in unterschiedliche Produktkategorien und stellt Dir verlässliche Gütesiegel vor, die Orientierung bei der Auswahl fair gehandelter Produkte bieten.
Im Fokus stehen insbesondere die Produktkategorien Textilien, Lebensmittel und Spielzeug. Ergänzt werden die Inhalte durch Interviews mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen, die den Aufbau einer Marke mit Einbindung des Fairen Handels aus Marketingperspektive, die Arbeit des Stadtmarketings Niebüll sowie Einblicke in die Produktion fair gehandelter Produkte aus Naturkautschuk vorstellen.
Anhand konkreter Beispiele, kompakter Hintergrundinformationen und hilfreicher Tipps richtet sich die Handreichung an alle, die Merchandising kreativ und verantwortungsvoll einsetzen möchten.
Entdecke neue Impulse für Deine Arbeit, lass Dich inspirieren.
Gerne kannst Du die Broschüre in Deinem Netzwerk teilen!

Erfahre mehr zu unserem Projekt – bei uns oder unseren Projektpartner und Landesverband Bündnis Eine Welt e.V.
Webinar Nachhaltige Beschaffung

WEBINAR
EINSTIEG IN DIE NACHHALTIGE BESCHAFFUNG
Grundlagen, Möglichkeiten und gute Initiativen
Freitag, 27. Februar 2026, 9 bis 11 Uhr
Es gibt viele gute Beispiele, wie ökologische und soziale Kriterien in die öffentliche Beschaffung einbezogen werden können! Auf den ersten Blick mag nachhaltige Beschaffung manchmal komplex wirken: Ist ein regionales Produkt besser als ein fair gehandeltes? Woran lässt sich Nachhaltigkeit festmachen? Und wie passt das mit den Vergaberegeln zusammen?
Wir laden Sie ein zu einem zweistündigen Webinar, das Ihnen einen Überblick und Anregungen für den Einstieg verschafft!
Egal ob Ihre Kommune bereits Fairtrade-Town oder Global Nachhaltige Kommune ist oder Nachhaltigkeit bislang nicht so sehr im Fokus stand. Egal ob Sie im lokalen Stadtmarketing auf nachhaltige Merchandise-Produkte umsteigen möchten oder als kommunale Angestellte auf der Suche nach nachhaltigen Produkten für Ihre Arbeit sind. Wir bieten Ihnen Orientierung und praktische Tipps und freuen uns auf Ihre Beiträge und Fragen!
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Organisatoren
Das Webinar ist eine Veranstaltung im Rahmen des bundesweiten Eine Welt-Promotor*innen-Programms, gemeinsam organisiert vom Verein EINE WELT IM BLICK e.V., dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI e.V.) und dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Beschaffung und Vergabe Schleswig-Holstein (KNBV).
ONLINE-TREFFEN NACHHALTIGE BESCHAFFUNG IN SCHLESWIG-HOLSTEIN 2026

ONLINE – NETZWERKTREFFEN Nachhaltige Beschaffung in Schleswig-Holstein
Kreislaufwirtschaft – auch in der Beschaffung
13. Februar 2026. 10 – 12 Uhr.
Wie können Kommunen mit ihrer Beschaffung echte Wirkung entfalten – ökologisch, wirtschaftlich und sozial?
Die Cradle to Cradle (C2C) NGO zeigt, wie kreislauffähige Beschaffung nach C2C – „von der Wiege zur Wiege“– funktioniert. Erfahre, welche Stellschrauben besonders wirksam sind und wie Kommunen bereits heute erfolgreich vorangehen. Mit konkreten Praxisbeispielen aus dem Netzwerk „C2C Regionen“ und umsetzbaren Tipps für den Beschaffungsalltag.
Die Kommunen und andere öffentliche Auftraggebende stehen vor großen Herausforderungen. Damit die Nachhaltigkeit im Rahmen der öffentlichen Beschaffung nicht an Bedeutung verliert, ist es wichtig, sich gut aufzustellen sowie Prozesse voran zu bringen und Regeln aufzustellen und zu etablieren.
Am Beispiel vom Kreis Pinneberg wird aufgezeigt, wie das gelingen kann – gemeinsam nachhaltig!
Neben den Impulsvorträgen wird zu aktuellen Entwicklungen aus dem Land, sowie zu Initiativen und Projekten aus dem KNBV und dem BEI berichtet. Natürlich freuen wir uns auch auf Ihre Beiträge und Fragen und eine angeregte Diskussion rund um die nachhaltige Beschaffung.
Veranstaltende
Marret Bähr und Anja Jacobsen, Kompetenzzentrum für nachhaltige Beschaffung und Vergabe (KNBV), Schleswig-Holstein
Antje Edler, Eine Welt im Blick e. V./Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e. V. (BEI)
Dennis Scheffler, Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN)
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Nachhaltige Besachaffung ist einer unserer Arbeitsschwerpunkte.
I MEHR ERFAHREN
Fairtrade-Town Vernetzungtreffen 2025

Inspirierender Austausch unter Gleichgesinnten
24. November 2025.
Same procedure as every year? Nein. Diesmal nicht. Denn erstmals haben wir gemeinsam mit zwei Fairtrade-Towns zu dem alljährlichen Vernetzungtreffen der Fairtrade-Towns Schleswig-Holstein eingeladen. Anlässlich des zehjährigen Jubiläums als Fairtrade-Town haben so die Kreistadt Bad Oldesloe mit der Ostsee-Gemeinde Stockledorf mit uns das Treffen organisiert und ausgerichtet.
Um es gleich vornweg zu nehmen: eine durchaus gelunge Mischung, die für einen erfolgreichen Tag des Austauschs, der Inspiration und der Motivation sorgte! Wenngleich insgesamt weniger engagierte Vertreterinnen und Vertreter im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) zusammen kamen, waren doch immerhin 17 der 33 anerkannten Fairtrade-Kommunen anwesend. Eine Qute, die sich sehen alssen kann und einmal mehr verdeutlich, wie wichtig der Austausch untereinander ist. Gerade in der derzeitige politischen Großwetterlage, die ja mehr Gegen-als Rückenwind für unsere Anliegen mit sich bringt.
Fairtrade-Towns machen Fairen Handel sichtbar
Das Vernetzungstreffen stand daher auch unter dem Motto „austauschen. inspirieren. motivieren.“ Dies griff dann die Keynote-Sprecherin des Tages, Gifty Rosetta Amo Antwi, Geschäftsführerin des Weltladen Dachverbands auch auf. Überschrieben mit „Aufgeben ist keine Option!” beleuchtete sie die hohe Relevanz des entwicklungspolitischen Engagements in global turbulenten Zeiten und rief dazu auf, die Sichtbarkeit der fairen Arbeit zu erhöhen und entschlossen fortzusetzen. Sei es als Weltladen oder eben als Fairtrade-Town.
Im Anschluss ging es erneut um den gegenseitigen Austausch. Auf dem MARKT DER MÖGLICHKEITEN stellten die teilnehmenden Kommunen ihre besten Aktionen und Initiativen aus ihren Städten und Gemeinden vor, lieferten Material und ließen sich von den Erfolgen der anderen inspirieren.
Bevor am Nachmittag in drei parallelen Workshops wichtige Aspekte der Fairtrade-Arbeit in Theorie und Praxis mit Expertinnen und Experten aus dem Fairen Handel vertieft wurden, boten die Turnerinnen der „Ostsee-Akrobaten” des ATSV-Stockelsdorf mit ihrem beeindruckenden Programm „Colours of Universe“ ein ganz besonderen “Geburtstagsgruß”.
Nach den intensiv-informativen Workshops ging es mit einem Projekt-Speed-Dating in die letzte Runde. Hier präsentierten wir zusammen mit den Bündnis Eine Welt und den gastgebenden Fairtrade-Towns nachahmenswerte Initiativen bzw. luden zum Mitmachen ein.
Mit dem erfolgreichen Vernetzungstreffen haben wir die Fairtrade-Town-Bewegung in Schleswig-Holstein nicht nur wieder einmal zusammengebracht, sondern hoffentlich mit neuen Impulse und Anregungen motiviert weiterzumachen. Wohin dieses Engagement im positiven Sinne führen kann, haben ja die anwesenden Fairtrade-Towns (bzw. Insel) Lübeck und Fehmarn gezeigt – wurden sie doch jüngst in ihren jeweiligen Kategorien als “Faire Haupstadt 2025” ausgezeichnet!
Einige Präsentationen haben wir zum Nachlesen online gestellt.
Bildrechte
KuB Bad Oldesloe





