
Seit über 20 Jahren wird im September bundesweit mit Tausenden Veranstaltungen und Aktionen für mehr fairen Handel geworben.
Auch wir laden seit vielen Jahren mit niedrigschwelligen Mitmachangebote, alle Menschen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen und mehr über seine Hintergründe zu erfahren.
Die nächste Faire Woche findet vom 10. bis 24. September 2027 statt.
Unser Faire Woche – Archiv
DARUM GEHT ES
Der Welthandel ist nachwievor ungerecht, denn nicht alle an ihm beteiligten Personen profitieren gleichermassen davon. Vor allem der Globale Süden, also Länder in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien, ist oft ein Verlieren im globalen Handel.
Sie dienen als billige Rohstofflieferanten – sei es bei Lebensmitteln, Baumwolle für Textilien oder Rohstoffen aus dem Tage – und Untertageabbbau. Internatioanle Konzerne lagern ihre Produktion in Freihandelszinen dieser Länder aus, um so an billige Arbeitskräfte zu kommen. Internationale Arbeits- und Umweltschutznormen werden dabei oft übergangen. Betroffenen hiervon sind neben den Erwachsene, und hierbei vor allem Frauen und Mädchen, auch in manchen Regionen der Welt Kinder. So werden sie unrechtmässig im Untertagebau eingesetzt oder müssen unter sklavenähnlichen Verhältnisse etwa bei Kakaoanbau arbeiten.
Der Faire Handel ist vor mehr als 50 Jahren angetreten, diese Ungerechtigkeiten nicht nur anzuprngern, sondern mit einem alternativen Handelsmodell dem gerkömmlichen Handel etwas entgegen zu setzen. Er stellt die Menschenund ihre selnstbestimmte Entwicklung in den Vordergrund – und nciht die gewinnmaximierung.
Um auf diese Anliegen aufmerksam zu machen, findet jährlich im September die bundesweit größte Aktionswoche für den fairen Handel statt. Organisiert wird sie vom Forum Fairer Handel in Zusammenarbeit mit dem Weltladen-Dachverband und Fairtrade Deutschland, der Organisation die das bekannte Fairtrade-Siegel vergibt.
Kennzeichnend für die Faire Woche ist die große Vielfalt an Mitwirkenden und an Veranstaltungen. Das Spektrum an Akteur*innen reicht von den Pionieren des Fairen Handels – Weltläden- über die Fairtrade-Towns und engagierten Kirchengemeinden bis hin zu Supermärkte, gastronomische Betriebe, Einrichtungen der Verbraucher*innen-Beratungen und Kantinen und viele weitere mehr.




