<span class="vcard">Marco Klemmt</span>
Marco Klemmt

PATRULLAJE – PATROL – PATROUILLE

Auf Patrouille durch den Regenwald

Dokumentarfilm über den Kampf der indigenen Rama gegen die Abholzung des Regenwaldes an der Karibik-Küste Nicaraguas.

17. SEPTEMBER
Kino LICHTBLICK. HEIDE.
19.30 Uhr

in Kooperation mit dem Filmclub-Heide.

Die indigenen Rama und die afrikanisch-stämmigen Kriol durchkämmen das Naturreservat „Indio Maíz“, um nach illegalen Siedlern zu suchen. Doch diese machen keinen Hehl daraus, dass sie kein Interesse haben, die Abholzung zu stoppen, denn die Nachfrage nach nicaraguanischem Rindfleisch ist groß, vor allem in den USA.

Indio Maíz ist einer der wichtigsten feuchten Tropenwälder Mittelamerikas. Mit einer Fläche von 2.639 Quadratkilometern ist es fast doppelt so groß wie Dithmarschen. In diesem Naturschutzgebiet leben nicht nur mehr als 500 verschiedene Tierarten, sondern auch die Rama und Kriol.

Rindfleisch ist nach Gold und Kaffee das drittgrößte Exportgut Nicaraguas, und sein Hauptmarkt sind die Vereinigten Staaten. Dieses Fleisch, so prangert der Dokumentarfilm an, stammt aus Schutzgebieten wie Indio Maíz, die abgeholzt werden.

Bildnachweis
Marco Klemmt

FACHTAG Nachhaltigkeit – innovativ umsetzen

Fachtag: Nachhaltigkeit – innovativ umsetzen
… mit fairen Merchandise-Produkten im Stadt- und Tourismusmarketing

08. OKTOBER 2025
Fachhochschule Westküste
Auditorium II. 10:00–16:30 Uhr
Heide.

Was verkaufen wir in unserer Tourist-Information? Womit werben wir für unsere Region, Stadt oder Landschaft? Im Rahmen unseres diesjährigen Fachtags zu lokalem Tourismus in globaler Verantwortung zeigen wir innovative Ansätze für ein nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Stadtmarketing.
Wir freuen uns auf viele gute Beispiele aus der Praxis, z. B. aus Fairtrade-Towns und Global Nachhaltigen Kommunen, Impulse aus der Forschung, vertiefende Einblicke in interessante Produktgruppen und einen inspirierenden Markt der Möglichkeiten.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen! Sie möchten selber ein gutes Beispiel teilen? Lassen Sie uns gerne wissen, was Sie hierfür benötigen, wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Neues aus dem Verein.

Nationalpark Wattenmeer-Partner

Kooperationen & Partnerschaften

Ausgezeichnet als neuer Nationalpark-Partner

20. August 2025

Am Dienstag, den 19. August, war es soweit: unser Verein wurde als neuer Partner in das Nationalpark-Wattenmeer-Partner-Netzwerk Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Damit ist Eine Welt im Blick die erste entwicklungspolitische Organisation in dieser, wie es Nationalparktleiter Michael Kruse, bei der Übergabe der Urkunden in Hörnum auf Sylt formulierte, „feinen, aber fundierten Partnerschaft“. Diese hat zum Ziel den Schutz des Wattenmeeres und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in der Nationalpark-Region zu fördern. I mehr

Nationalpark-Partner

Nationalpark Wattenmeer Schleswig-Holstein
Ausgezeichnet als neuer Nationalpark-Partner

Am Dienstag, den 19. August, war es soweit: unser Verein wurde als neuer Partner in das Nationalpark-Wattenmeer-Partner-Netzwerk Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Damit ist Eine Welt im Blick die erste entwicklungspolitische Organisation in dieser, wie es Nationalparktleiter Michael Kruse, bei der Übergabe der Urkunden in Hörnum auf Sylt formulierte, „feinen, aber fundierten Partnerschaft“. Diese hat zum Ziel den Schutz des Wattenmeeres und die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus in der Nationalpark-Region zu fördern.

Für uns als Verein aus dieser Region und engagiert in Aspekten der globalen Gerechtigkeit und eines Guten Leben für Alle, war eine angestrebte Partnerschaft daher nur logisch. Wir freuen uns daher natürlich sehr, dieses anspruchsvolle Siegel nun führen zu dürfen. Denn, so betonte es Anja Szczesinski, Vorsitzende des Vergaberats für die Nationalpark-Partnerschaft, nicht alle, die sich bewerben, werden dann auch Partner.

Vor uns liegt nun eine spannende Zusammenarbeit mit den vielen unterschiedlichen Akteur*innen. Das Netzwerk steht ja nicht nur für den Schutz des Wattenmeeres, sondern verlangt von seinen Mitgliedern auch eine gelebte Nachhaltigkeit im eigenen -unternehmerisch-touristischen- Alltag. Wir sind sehr motiviert, den Gedanken der globalen Verantwortung im Sinne einer fairen und nachhaltigen Beschaffung mit unseren neuen Partner*innen zu teilen und gemeinsam zu schauen, wo es Potential gibt, diese neben den wichtigen ökologischen Aspekten der Nachhaltigkeit umzusetzen.

Konkret bedeutet dies, durch praktische Tipps die Akteure aus der Tourismusbranche zu motivieren, selber aktiv zu werden. Etwa durch das Anbieten fair gehandelter Frühstückszutaten wie Kaffee, Tee, Kakao, Honig oder der Verwendung von entsprechender Bettwäsche oder Handtüchern.

Und gerade in einem Netzwerk, dass in seinem Selbstverständnis darauf beruht, planetarische Grenzen anzuerkennen und Natur mal Natur sein zu lassen, wird es sicherlich auch spannend sein, mit ihnen andere Visionen von einem „Guten Leben“ zu diskutieren, in denen nicht nur das heutige allgegenwärtige ökonomische Wohlstandsmodell im Mittelpunkt steht. Visionen, die auch ein anderes Wirtschaften, Konsumieren, Miteinander und Naturverständnis mit sich bringen. Stichwort: buen vivir – die Weltanschauung der indigenen Völker des Andenraumes.

Die offenen Arme, die uns bisher empfangen haben, machen Mut, dass wir mit unserem Anliegen nach mehr globaler Gerechtigkeit auch in diesem nur auf den ersten Blick „artfremden“ Netzwerk Gehör finden und gemeinsam an einer lebenswerten Zukuft für alle arbeiten werden.

Bildnachweis:
Ralf Reinmuth / Küstenfocus

Vergaberecht.

Stellungnahme

Bundeskabinett beschließt Vergaberechtsreform – Nachbesserung notwendig

8. August 2025

Am Mittwoch, den 06. August 2025, hat das Bundeskabinett einen Gesetzesvorschlag beschlossen, der die noch unter der Ampel angestoßene Vergaberechtsreform wieder aufgreift. Das ursprüngliche Ziel – eine Vereinfachung und Digitalisierung des öffentlichen Einkaufs – erachten auch wir als sinnvoll.

Die Stellungnahme unseres Landesverbandes Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein (BEI), an der wir mitgewirkt haben, zeigt jedoch, dass verbindliche Vorgaben für Nachhaltigkeit und den Schutz von Menschenrechten im öffentlichen Einkauf fehlen. I mehr