
Fair Trade in der Hotellerie & Gastronomie
Ort: Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK)
Uhrzeit: 15.15 – 16 Uhr.

Fair Trade in der Hotellerie & Gastronomie
Ort: Musik- und Kongresshalle Lübeck (MUK)
Uhrzeit: 15.15 – 16 Uhr.

Wie kann öffentliche Beschaffung echte Wirkung entfalten?
Ort: BNUR (Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein). Flintbek.
Uhrzeit: 10 – 15 Uhr
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Nachhaltigkeit klingt oft groß – aber sie beginnt im Kleinen: bei uns selbst.
Ort: Nordseeakademie Leck.
Uhrzeit: ganztags
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Das Lieferkettengesetz – eine Zwischenbilanz im europäischen Kontext
Ort: online.
Uhrzeit: 17 – 20.15 Uhr
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FAIRnetzen. FAIRändern – der entwicklungspolitische Stammtisch für Dithmarschen
Ort: Kulturkneipe Bornholdt. Zingelstraße 14
Uhrzeit: 19 – 21 Uhr.

Faire Kommunen in Schleswig-Holstein
Ort: online.
Uhrzeit: 16 – 18 Uhr
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„So schmeckt Fairness!“ – Unser Faires Frühstück für Heide
Ort: Aussengelände der St. Jürgen Kirche, Heide.
Uhrzeit: 10 – 13 Uhr
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Faire Preise für eine Landwirtschaft mit Zukunft
24. März 2025. Viele Landwirtinnen und Landwirte können von ihrer Arbeit kaum leben – ob Milch-, Getreide- und Obstbäuerinnen in Deutschland und Europa oder Kakao- und Kaffeeproduzentinnen in Ghana oder Mexiko. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Umwelt- und Sozialstandards sowie an eine nachhaltige Produktion. Ohne faire Bezahlung können viele Produzentinnen diese Herausforderungen kaum bewältigen. Dafür braucht es Handelsbedingungen ein, die Landwirtinnen ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen.
Zahlreiche Akteure des Fairen Handels fordern deshalb gemeinsam mit Umwelt- und Entwicklungsorganisationen faire, kostendeckende Preise entlang der Lieferketten. Eine Möglichkeit dazu bietet die in diesem Jahr anstehende Reform der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken (die sogenannte UTP-Richtlinie). Sie verbietet die gravierendsten unlauteren Handelspraktiken in den Agrar- und Lebensmittellieferketten und ist ein wichtiges Instrument für Lieferanten, um sich gegen Marktmissbrauch ihrer Käufer zu wehren.
Laut einer Recherche vom Forum Fairer Handel und Oxfam enthält die Richtlinie aber entscheidende Lücken: “Lieferanten sind trotz bestehender Verbote weiterhin mit unlauteren Vertragskonditionen, Drohungen und massivem Preisdruck konfrontiert. Die gravierendste Lücke ist, dass Einkaufspreise unterhalb der nachhaltigen Produktionskosten nicht verboten sind. So haben Lieferanten keine rechtliche Handhabe gegen unlautere Forderungen in Preisverhandlungen.”

Mit dem Appell wird Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer aufgefordert, sich klar für faire, kostendeckende Preise entlang der gesamten Lieferkette einzusetzen. Landwirtschaftliche Produkte dürfen nicht unterhalb der Produktionskosten eingekauft werden. Deshalb muss die Zahlung von Preisen unterhalb der Kostendeckung in der EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken ausdrücklich als unfaire Handelspraktik verboten werden.
Verbreite den Appell
Den Appell findest du hier. Leitet den Link gerne über deine Kanäle weiter.
Sammel Unterschriften vor Ort – bei Aktionen oder etwa im Weltladen
Für Aktionen vor Ort gibt es eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken. Ausgefüllte Listen bitte anschließend als Foto oder PDF bei OpenPetition eigenständig hochladen.
Nutze den Weltladen-Tag / Global Fair Trade Day
Beim Global Fair Trade Day am 9. Mai 2026 dreht sich alles um Frucht-Lieferketten. Damit knüpft dieser weltweite Aktionstag für Fairen Handel inhaltlich gut an den Appell an. Nutze die Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam ein Zeichen für faire Handelsbedingungen zu setzen.

“Landwirtschaft braucht Fairness” ist ein gemeinsamer Appell von:
Bildnachweis
Karsten Paulig/pixabay

Gemeinsam faire Merchandise-Ideen entwickeln
17.03.2026
We proudly present: Unsere Modellkommunen, mit denen wir jetzt in die Umsetzungsphase starten. Im Rahmen unseres Projektes zur nachhaltigen Beschaffung fair gehandelter Merchandise-Produkte im Stadt- und Tourismusmarketing arbeiten wir in den kommenden Monaten eng zusammen mit:
🏡 der Hansestadt Lübeck
🏡 der Wikingerstadt Schleswig
🏡 Wesselburen im Tandem mit der Nordsee-Insel Pellworm
Mit diesen Kommunen entwickeln wir neue Ansätze und Ideen für nachhaltiges Merchandise. Wir wollen erste gemeinsame Schritte gehen und zeigen, wie faire und verantwortungsvolle Beschaffung konkret umgesetzt werden kann, sowohl in den Shops der Touristinformationen als auch für Präsentkörbe der Bürgermeister*innen. Im Mittelpunkt stehen dabei:
Dabei bringt jede Kommune eigene Perspektiven sowie regionale Besonderheiten ein. Alle verbindet dabei der Anspruch, Nachhaltigkeit und ein attraktives Angebot für Besucher*innen zusammenzubringen. In einem kreativen Entwicklungsprozess entstehen durch praxisnahe Zusammenarbeit und Design-Thinking-Workshops faire Merchandise-Ideen.
Das Projekteam begleitet Umsetzungsprozesse und berät zu Erkennungszeichen, Produktideen, Bezugsquellen und Ausschreibungsmöglichkeiten. Expertise und Erfahrungen stellt es auch gerne Nicht-Modellkommunen zur Verfügung.
Wir freuen uns sehr über das Engagement der Kommunen und darauf, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen!
Ihre Ansprechpartnerinnen: Antje Edler und Eva Pisall
Mehr Information zum Projekt findest Du hier bei uns und auf der Website von unserem Landesverband.