fair am meer. Sitzbank.
fair am meer. Sitzbank.

fair am meer. Sitzbank.

fairer handel fair trade sitzbank
ditschmarschen
eine welt im blick

7. Juli 2026

Im Meldorfer Klimapark und im Speicherkoog beim Deichhaus stehen die ersten “fair am meer.” – Sitzbänke Ditmarschens. Mit ihnen laden wir ein, sich für mehr globale (Handels- und Klima-) Gerechtigkeit einzusetzen.

Bei diesen Sitzbänken handelt es sich um vorhandene Bänke, die mit einer Infotafel zu einem neuen Lernort wurden. Entwickelt, gestaltet und hergestellt wurden die Infotafeln in unseren letzten Projekt, mit dem wir den Fairen Handel an der Westküste sicht- und erlebbarer gemacht haben.

Mit den Sitzbänken können wir so die Idee und Inhalte des Projektes auch über dessen Ende hinaus wirken lassen. Die Idee ist dabei, vorhandene Sitzbänke an möglicht zentralen bzw. viel frequentierten Plätze mit der Infotafel auszustatten.

In Meldorf laden nun die ersten beiden Fair am meer. Sitzbänke Ditmarschens zum Verweilen ein: im zentrumsnahen Klimapark sowie am Badestrand Nordermeldorf im Speicherkoog. Auf unserer Sitzbank am Deich kann nun nicht nur der Blick übers Meer genossen werden, sie ermöglicht auch den (eigenen) Horizont zu erweitern.

Die Methode Casual Learning eignet sich hervorrgend, um besonders im ländlichen Raum entwicklungspolitische Anliegen möglicht niedrigschwellig in leicht verständlichen, oft spielerischen Botschaften in ungewohnten Formaten präsentiert zugänglich zu machen. Der englische Begriff “Casual” bedeutet so viel wie locker, informell oder zwanglos.

Casual Learning bringt Bildung in den Alltag und damit an Orte, an denen sich Menschen sowieso aufhalten oder Zeit mitbringen. und .- ist also quasi “Lernen im Vorbeigehen”. So werden zum Beispiel Alltagsgegenstände zu Informationsträgern. Wie eine Sitzbank eben. Im Sinne eines ganzheitlichen Lernbegriffs geht Casual Learning davon aus, dass die Möglichkeit zum Lernen überall besteht. Bildung wird also anders – eben casual – gedacht!

Mit den Sitzbänken möchten für Fragen der globalen Gerechtigkeit sensibilisieren. Und gleichzeitig den Leser*innen möglichkeiten aufzeigen, was sie ganz konkret in ihrem Alltag machen können, zu mehr Handels- und Klimagerechtigkeit beitragen zu können.